Die am 22. Oktober erscheinende zweite Akustik-DVD der Brandenburger von Subway to Sally wird in Kooperation mit UCI Kinowelt von fünf exklusiven Kinopremieren begleitet: in Berlin, Hamburg, Bochum, München und Dresden wird die DVD bereits eine Woche vor ihrer Veröffentlichung im Kinosaal gezeigt, jeweils mit Anwesenheit der kompletten Band.
Die Kinopremieren sind dabei zum Eintrittspreis von 6 Euro für jeden zugänglich. Aufführungsbeginn ist 20 Uhr. Jeweils ab 19 Uhr werden Subway to Sally komplett vor Ort sein und sich im Foyer Zeit für Autogramme und einen kleinen Plausch mit den Besuchern nehmen. Die DVD wird in dem Rahmen auch bereits erhältlich sein.
Bei „Nackt II“ wird es sich um den aufwändig geplanten und mitgefilmten Nachfolger der „Nackt“-DVD aus dem Jahr 2006 handeln, die mittlerweile aufgrund ihres großen Verkaufserfolges vergoldet wurde. Für „Nackt II“ wurden zwei Konzerte, Leipzig und Stuttgart, der Akustiktour in diesem April aufgezeichnet. Neben einem kompletten Konzertmitschnitt wird die DVD allerhand Bonusmaterial beinhalten, das die Band erneut auch von ihrer persönlichen Seite zeigt.
„Nackt II“ wird zudem die erste große Veröffentlichung des vor einigen Monaten gegründeten bandeigenen Labels „Subway To Sally“ (im Vertrieb der Universal) sein.
Auch wird es ab 17. Dezember wieder eine Weihnachtstournee von Subway to Sally geben. Zehn Termine wird die Winter-Gastspielreise, die in der Bandgeschichte bereits Tradition hat, umfassen. Die umtriebige Gruppe hatte sich selbst einst am 30.12.2009 eine „Eisheilige Nacht“ in Potsdam beschert, indem sie ihr kultträchtiges Jahresabschlusskonzert kurzerhand zum Festival ausbaute. Dies funktionierte so gut, dass die Idee nun weiter fortgeführt wird. So werden diesmal schon vier der zehn „Eisheiligen Nächte“ als Festivals inszeniert. Bei den Konzerten in Gießen, Bremen, Bielefeld und Potsdam werden die sieben Potsdamer von den Karlsruher Mittelalter-Rockern von Saltatio Mortis unterstützt. In Bremen und in Bielefeld werden sich außerdem die langjährigen Szene-Gefährten Letzte Instanz dazugesellen. Für Potsdam ist zusätzlich noch ein geheimnisvoller Gast angekündigt.
Längst zählt die Gruppe, deren Karriere bereits vor der Wende begann, zu den wichtigsten nationalen Music-Acts. Mit ihrer Art, moderne Rockmusik mit traditionellen und teils ausgefallenen Instrumenten verschmelzen zu lassen, hat das Septett in der Musikszene viel bewegt und konnte zahlreiche Bands und Künstler beeinflussen.
Markante Wegpfeiler sind hier sicherlich der BundesVisionSongContest gewinnende Hit „Auf Kiel“ oder das von der Popsängerin Eisblume gecoverte „Eisblumen“.
Die Kino-Premieren: 12.10. Berlin, UCI Kinowelt Colosseum, Schönhauser Allee 123 13.10. Hamburg, UCI Kinowelt Mundsburg, Hamburger Str. 9 14.10. Bochum, UCI Kinowelt Ruhr Park, Am Einkaufszentrum 22 18.10. München, Mathäser Filmpalast, Bayerstr. 3 19.10. Dresden, UCI Kinowelt Elbe Park, Lommatzscher Str. 82
Tourdaten, Wintertournee: 17.12. Oberhausen, Turbinenhalle 18.12. Gießen, Hessenhalle – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis 19.12. CH-Pratteln, Z7 20.12. Ulm, Roxy 21.12. Saarbrücken, Garage deluxe 26.12. Bremen, Pier 2 – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis, Letzte Instanz 27.12. Bielefeld, Ringlokschuppen – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis und Letzte Instanz 28.12. Erfurt, Stadtgarten 29.12. Dresden, Alter Schlachthof 30.12. Potsdam, Metropolis Halle – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis und einem besonderen Gast
Das nunmehr dritte Zeit Rock & Folk Festival, welches auch in diesem Jahr wieder in der Zitadelle Spandau über die Bühne ging war erneut ein voller Erfolg.
Eröffnet wurde die Sause von der Band Staubkind, welche stimmungsvoll die Menge auf das noch kommende einstimmten. Ein buntes Potpouri aus ihrem Repertoire performte die Band mit großer Spielfreude und die Anwesenden zeigten sich schon zu diesem Zeitpunkt begeistert.
Atmosphärisch ging es anschließend mit Lacrimas Profundere weiter. Die düstere Stimme von Sänger Rob Vitacca verzauberte die Menge vom ersten Ton an. Souverän spielten Lacrimas Profundere eine Abwechlungsreiche Setlist in der natürlich auch Songs wie “Ave And” und “Amber Girl” nicht fehlen durften.
Ob es wohl am Wetter lag, das Chris Pohl und seine Jungs von Terminal Choice dann bestens gelaunt die Bühne betraten? Oder waren es die Fans, die begeistert mitfieberten und Hits wie “We Are Back” und “Collective Suicide” regelrecht zelebrierten. Chris Pohl konnte das Publikum mühelos auf seine Seite ziehen und zum ausgiebigen Mitsingen animieren. Zwischendurch wurde der Auftritt immer wieder mit Scherzen der Band aufgelockert. Nach viel zu kurzen fünfzig Minuten mussten Terminal Choice dann aber die Bühne räumen, denn es war Zeit für Megaherz.
Auch Megaherz hatte offensichtlich sehr viel Spaß an Ihrer Show und rissen die Menge direkt in Ihren Bann. Aber die eigentlichen Highlights sollten noch kommen. Zwei hochkarätige Gastmusiker gaben sich die Ehre. Zuerst betrat Staubkind noch einmal die Bühne, um gemeinsam mit Lex den Staubkind Remix von “5. März” zu performen. Hier war eine Gänsehaut unausweichlich. Aber der absolute Kracher war der Besuch, der sich zum Hit “Miststück” ankündigte. Niemand geringeres als die ehemalige Stimme von Megaherz und der jetzige Frontmann von Eisbrecher Alexx betrat die Bühne, um gemeinsam mit Lex diesen Song zu präsentieren.
Megaherz | Bild: dressedinblack.d
Nach diesem grandiosen Auftritt, war es an der Zeit, für ein wenig Abkühlung zu sorgen. Doch diesen Effekt konnten Eisbrecher leider nicht auslösen. Ganz im Gegenteil: Die Menge begann spätestens jetzt zu kochen. Da half auch der Titel “Esizeit” nicht mehr. Eisbrecher haben mit großem Spaß eine sehr abwechslungsreiche Setlist performt und Frontmann Alexx hat das ganze immer wieder mit witzigen Zwischeneinlagen abgerundet. Auch die Einlage mit der Akustik Gitarre, bei der Alexx sein Medley aus “Tränen Lügen Nicht” und Lenas “Satellite” durfte natürlich nicht fehlen.
Nun waren alle in der richtigen Stimmung für den Headliner des ersten Tages, ASP. Diese eröffneten mit dem Titel “Denn Ich Bin Dein Meister” ihr Set und das Publikum feierte durchgehend jeden einzelnen Titel ab. Als ASP dann den Kracher “Ich Will Brennen” anstimmten, war das Publikum außer sich und ging richtig ab. Am Ende dieser Show gingen die Besucher schweißgebadet und voller Vorfreude auf den zweiten Tag nach Hause.
Dieser stand dann ganz im Zeichen der mittelalterlichen Klänge. Schon Coppelius, die diesen zweiten Tag eröffnen durften schafften es recht gut, die Menge mit Songs wie “Operation” und “Schöne Augen” zum tanzen zu animieren.
Eher gemütlich war dann die Ablösung in Form von Faun. Trotz des Handicaps, das Faun aufgrund der Schwangerschaft von Sängerin Sandra Elflein auf eine Ersatzsängerin zurückgreifen mussten bauten Faun eine wunderbare Atmosphäre auf, die das gesamte Konzert über gehalten wurde.
Tanzwut | Bild: dressedinblack.de
Diese Atmosphäre wurde jedoch von Tanzwut zunichte gemacht und das elektronische Alter Ego von Corvus Corax verwandelte die Menge in einen Hexenkessel. Tracks wie “Ihr wolltet Spaß”, “Das Meer” und “Lügner” schafften es problemlos, die Fans zum ausgiebigen Party machen zu animieren.
Anschließend war es Zeit, mit Saltatio Mortis zu feiern. Auch diese Band hatte ein sehr abwechslungsreiches Set im Gepäck und rockte mit viel Spaß die Zitadelle. Anscheinend war das Publikum auch hier noch nicht müde und gab alles, um auch für die Band diesen Auftritt fast schon unvergesslich zu machen.
Nun war es an der Zeit für die Jungs der Letzten Instanz. Den Umstand, das hier vor kurzem erst der Drummer ausgetauscht wurde, konnte man kaum wahrnehmen aber dafür blieb auch keine Zeit, da Sänger Holly fast die ganze Zeit gutgelaunt Aktionen vom Publikum verlangte. Diese machten natürlich bereitwillig mit und genossen sichtlich die abwechslungsreiche Setlist, welche natürlich auch Tracks wie “Das Stimmlein” und “Der Garten” beinhaltete.
Den Abschluß dieses wirklich gelungenen Festivals bildeten dann Subway to Sally, die wie üblich keine Probleme hatten, die Fans in Ihren Bann zu ziehen. Routiniert und wohlgelaunt spielten Sie einen Knaller nach dem anderen. Auch die obligatorischen Pyro-Effekte durften hier natürlich nicht fehlen. Den Abschluß bildete traditionell der Dauerbrenner “Julia Und Die Räuber”, der wie üblich noch lange nach Ende des Konzertes von den Fans mitgesungen wurde.
Subway to Sally | Bild: dressedinblack.de
Insgesamt war das Zita Rock & Folk abermals ein wirklich gut organisiertes Festival, welches erneut mit einem Traum Line-Up trumpfen konnte. Wir freuen und aufs nächste Jahr!
Für diejenigen, die es nicht erwarten können, sei noch erwähnt das bereits am 1. August der Vorverkauf für die nächste Ausgabe startet und auch die ersten Bands werden in Kürze bekanntgegeben.
Am 18. April war “Nackt” Tag. Fast den ganzen Tag hatte ich mit Subway to Sally zu tun. Als erstes stand am späten Nachmittag ein Interviewtermin mit Eric Fish an. Dieser war zwar etwas unausgeruht aber er hat sehr schöne Antworten geliefert und ist vor allem ein wirklich netter und umgänglicher Gesprächspartner. Den Link zum Interview findet Ihr am Ende dieses Berichts.
Am Abend dann war es soweit. Ich durfte in den Genuss des Subway to Sally Akustik-Konzertes kommen. Schon beim betreten der Großen Freiheit 36 ließ das Bühnenbild erahnen, das es ein denkwürdiger Abend werden würde. Ein knorriger Baumstamm dominierte die Bühne und sorgte schon vor Beginn für eine spannende Atmosphäre.
Subway to Sally betraten pünktlich die Bühne. Aufgrund der umfangreichen Setlist gab es keine Vorband. Eric hat uns im Interview eine über zwei-stündige Show versprochen und – soviel sei an dieser Stelle gesagt – dieses Versprechen wurde natürlich eingehalten.
Eröffnet wurde das Konzert von Gastmusikerin Nora Thiele, die den Titel “Die Schlacht” extrem gut und vor allem stimmungsvoll eröffnete. Bereits zu diesem Zeitpunkt war klar, das Subway to Sally ein geniales Konzert absolvieren würden. Nach und nach betrat dann die gesamte Band und der zweite Gastmusiker B.Deutung die Bühne und zog das Publikum in seinen Bann.
Ein weiterer sehr faszinierender Punkt war die Auswahl der Songs. Versprochen wurde, das kein Titel der ersten “Nackt” Tour wiederholt werden würde. Dieses Versprechen hielt die Band auch fast ein. Insgesamt wurde diese Show deutlich rockiger als bei der ersten Auflage von “Nackt”. Amüsant ist hierbei, das sich Eric Fish bei einigen Songs nicht beherrschen konnte und einfach aufstehen musste, um zu den Titeln zu tanzen.
Subway to Sally | Bild: S.Förster
Geboten wurde hierbei ein bunter Querschnitt aus der gesamten Bandgeschichte. Besonders die Songs “Eisblumen”, “Wenn Engel hassen…”, “Falscher Heiland” und “Sieben”. Genial war auch das Anwesende Publikum, das nahezu jeden Text mitgesungen hat und kaum zum mitmachen animiert werden musste.
Nach zwei Zugabenblöcken endete dieses wirklich gelungene Konzert klassisch und zugleich mit dem einzigen Lied, das schon bei der ersten “Nackt” Tour gespielt wurde. Fans und Kenner der Band wissen natürlich, das es sich um “Julia und die Räuber” handelt, welches vom Publikum laut Band “wehement” gefordert wurde.
Insgesamt hat bei diesem Konzert alles gepasst. Die Band hat sich enorm verausgabt, das Publikum war perfekt und der Sound sollte ebenfalls lobend erwähnt werden.
Subway to Sally | Bild: S.Förster
Mein Fazit: Jeder, der noch kein Ticket für die “Nackt II” Tournee hat, sollte sich schleunigst eines besorgen. Alle noch ausstehenden Termine findet Ihr unten.
Wir haben uns vor dem Konzert der “Nackt II” Tournee von Subway to Sally in der Großen Freiheit 36 in Hamburg mit dem Sänger der Band, Eric Fish auf ein kurzes aber sehr angenehmes Interview getroffen. Lest selbst, was er über das Konzept “Nackt” zu berichten hat.
Eure erste “Nackt” Akustik-Tour war ja enorm erfolgreich. Könnt Ihr schon absehen, ob diese Fortsetzung an den Erfolg anknüpfen wird?
Das kommt ganz darauf an, wie man Erfolg definiert. Wie definierst du den Erfolg der ersten “Nackt” Tour? Ich würde Ihn vor allem als Erfolg des Konzeptes definieren. Es ist meiner Meinung nach vor allem ein Erfolg für die Band an sich. Gerade die Arbeit an dem “Nackt” Konzept hat die Band wieder mehr zusammengebracht. Nach den ganzen Rock-Alben, die wir vorher gemacht haben, war es mal wieder ein richtiges musizieren miteinander. Wir konnten endlich wieder im Kreis sitzen und mit den Instrumenten in der Hand musikalisch über die Songs reden. Da ist zwischenmenschlich eine Menge passiert. Schon daher war es ein riesiger Erfolg.
Dann kann man natürlich vom kommerziellen Erfolg sprechen. Wir haben mit der ersten “Nackt”-Tour eine goldene DVD bekommen. Wir werden auch bei dieser Tour wieder eine DVD produzieren und mal sehen was passiert.
Zu den Zuschauerzahlen kann ich jetzt noch nichts sagen. Wir sind ja erst den vierten Tag unterwegs. Aber bisher waren von drei Konzerten zwei ausverkauft. Das ist natürlich in den Zeiten, in denen die Zuschauerzahlen anderer Bands in den Keller gehen sehr zufriedenstellend. Heute in Hamburg werden auch 1.000 Zuschauer anwesend sein. Das ist aller Ehren wert und auch als Erfolg zu werten.
Man kann es halt nicht wirklich vergleichen. Das ist eine komplett neue “Nackt”-Tour, bei der es – das haben wir den Fans ja versprochen – keine Wiederholungen geben wird. Damit haben wir uns natürlich einen riesigen Haufen Arbeit gemacht, aber es hat sich gelohnt. Es hat uns auf jeden Fall eine Menge Spaß gemacht und was heute zu hören sein wird, spiegelt diese Arbeit auch wieder. Soweit ich das nach drei Konzerten beurteilen kann, wird unsere Arbeit auch sehr gut angenommen und honoriert.
Was ist für euch der Reiz an diesem “Nackt”-Konzept?
Das habe ich ja im Grunde schon gesagt. Einmal von den Proben und dem umschreiben und anpassen der Songs abgesehen ist es natürlich ein ganz anderes musizieren auf der Bühne. Normalerweise knallt und bumst es ja bei unseren Konzerten und wir schreien uns die Seele aus dem Leib, aber hier hört man praktisch jedes Instrument. Wir sind neun Musiker auf der Bühne – wir werden ja von zwei Gastmusikern begleitet – und man kann sich in dieses musikalische Wellental sehr gut hineinversetzen.
Subway to Sally | Bild: S.Förster
Der Reiz ist vor allem, das wir im wahrsten Sinne des Wortes zusammen Musik machen. Es ist aber auch sehr spannend, einen Song der 15 Jahre alt ist zu nehmen und neu zu arrangieren und dann zu schauen, wie die Fans darauf reagieren.
Ihr habt ja – wie eben schon erwähnt – versprochen, bei “Nackt II” eine komplett neue Setlist zu spielen. Wie leicht oder schwer fällt es euch die einzelnen Songs anzupassen?
Die Hauptarbeit hat in den letzten Monaten der Ingo übernommen. Das hat die Arbeit für den Rest der Band natürlich enorm erleichtert. Wir haben die Titel dann noch einmal durchdiskutiert und lediglich ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Aber die erste Stufe war natürlich die Auswahl an sich. Wir haben hier auch ein paar Lieder genommen, die sich auf den ersten Blick nicht wirklich als Akustik-Versionen eignen. Unter anderem haben wir ein paar Titel des Albums “Engelskrieger” genommen. Diese scheinen sich nicht wirklich als Akustik-Songs zu eignen, aber wir haben das einfach mal gemacht und meiner Meinung nach ist uns das wirklich gut gelungen. Natürlich haben wir auch ein paar echte Überraschungen dabei. Alles in allem haben wir uns bei der Wahl sehr schwer getan. Wir hatten am Ende sogar mehr Lieder als in die Setlist passen würden. Das Endergebnis ist eine über zweistündige Show und ich denke, es ist eine sehr gute Mischung geworden. Aber insgesamt war es trotzdem nicht so schwer, um das mal abschließend zu sagen.
Wir durften ja bereits das Bühnenbild dieser Tour auf eurer Homepage sehen. Wie wichtig ist euch der Faktor “Atmosphäre” bei euren Konzerten?
Na offensichtlich sehr wichtig ;-). Das spielt bei unseren Konzerten ja immer eine sehr große Rolle. Gerade bei den Sachen, die wir heute Abend spielen soll eine romantische Atmosphäre entstehen mit sehr viel Hintergrund und Tiefe. Gleichzeitig mussten natürlich Sitzgelegenheiten für uns alle geschaffen werden. Wir haben in dieses Bühnenbild sehr viel investiert und nicht nur Zeit sondern natürlich auch Geld. Aber es ist ein Gesamtkunstwerk und genauso soll es auch von den Leuten begriffen werden.
Spielen für euch die Locations auch eine Rolle? Heute spielt Ihr ja zum Beispiel im ehemaligen Star Club, der ja auch schon die Beatles berühmt gemacht hat. Spielen solche Backgrounds für Euch eine Rolle oder nehmt Ihr das gar nicht wahr?
Subway to Sally | Bild: S.Förster
Hier in Hamburg ist es eigentlich eher die Ausnahme. Wir versuchen auf dieser Tour in möglichst edlen Locations zu spielen. Also zum Beispiel in Kirchen, Theaterhäusern und Schlössern. Hier in Hamburg spielen wir heute in einem reinen Rockschuppen. Das es nun der ehemalige Star Club ist spielt eigentlich keine Rolle. Aber das Konzept funktioniert auch in reinen Rockschuppen, wie wir schon am ersten Tag in Berlin gesehen haben. Wir wollen halt mit der Wahl der Location auch ein wenig Interesse wecken. Eigentlich ist es ja auch ein Sitzkonzert, heute stehen die Leute, das geht aber auch. Wir haben halt in Hamburg nichts anderes gefunden, da eure Kirchen uns nicht gewollt haben. Aber in Hamburg ist es eh immer geil.
Auch in diesem Jahr absolviert Ihr ja wieder einige Festival-Gigs. Was ist euch persönlich lieber: Eine eigene Tournee oder die Auftritte auf Festivals?
Das hat beides seinen Reiz, das möchte ich nicht bewerten.
Subway to Sally in zehn Jahren: Was erwartet uns?
Nächste Frage. Ich habe keine Ahnung. Ich möchte nicht so weit vorausdenken, das wäre Schwachsinn. Wir haben nie zu weit voraus gedacht und sind bisher sehr gut damit gefahren. Aber so lange wir noch Ideen haben, wird es weitergehen.
Rückblickend betrachtet: Führt Ihr jetzt das Musikerleben, von dem Ihr damals als Ihr angefangen habt Musik zu machen, geträumt habt?
Also da kann ich sagen, das wir uns nie auf dieses “Rockstar-Dasein” versteift haben. Es ist natürlich angenehm, was wir bisher erreicht haben. Wir sind mittlerweile sehr komfortabel unterwegs mit 12 Leuten Crew und einem Nightliner. Wir spielen vor vollen Häusern im ganzen Land und wohnen wenn es Not tut in schicken Hotels. Das wünscht sich ja jeder. Aber das haben wir ja nicht erreicht, weil wir es uns ständig gewünscht haben sondern einfach durch konsequentes und hartes Arbeiten. Jetzt fahren wir quasi den verdienten Lohn ein.
Das entscheide aber, was wir uns schon immer gewünscht haben – und das haben wir so 1998 erreicht – ist von unserer Musik leben zu können. Wie viel da letztendlich hängen bleibt ist dabei egal. Hauptsache man hat was zu fressen im Mund und kann seine Familie ernähren.
Ich habe nun noch einige Spontanfragen vorbereitet:
Musik ist…
Leben.
Subway to Sally | Bild: S.Förster
Leben ist…
Freiheit.
Freundschaft ist…
Ehrlichkeit.
Subway to Sally sind…
Alles.
Familie ist…
Fundament.
Fans sind…
Auch Fundament.
Raubkopierer sind…
Auch Fundament ;-)
Liebe ist…
versteckt.
Geld ist…
Relativ wichtig … leider.
Was möchtest du unseren Lesern noch mitteilen?
Letzte Worte sind immer Scheiße. Aber es sind die letzten. Habt nen guten Abend :-)
Alle Freunde des gepflegten Festivalbesuches aufgemerkt! Die Veranstalter des Blackfield Festival haben verkündet, das das Line-Up komplett ist. Auch die Running Order wurde bereits festgelegt und veröffentlicht.
Das diesjährige Blackfield Festivals verspricht eine wirklich gelungene Mischung nahezu aller zum “Gothic” Genre zählenden Stile zu werden und kann natürlich auch erneut mit einigen namhaften Bands punkten. Highlights sind u.a.: Unheilig, Subway to Sally, Oomph! und Front 242.
Tickets können an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden, die exclusiven Original-Tickets gibt es nur im Blackfield Shop.
Hier nun für euch die Running Order, die auch gleichzeitig das Line-Up wiederspiegelt:
Samstag, 12. Juni 2010
Front 242 Covenant Deathstars Vive la Fête Diorama Zeromancer Girls Under Glass Aesthetic Perfection Sava XP8
Sonntag, 13. Juni 2010
Unheilig Subway to Sally Oomph! [:SITD:] Saltatio Mortis Sono S.P.O.C.K Tyske Ludder Jesus on Extasy Scream Silence
Die “Nackt” Akustiktour geht in die zweite Runde. Bereits im Jahr 2006 sind Subway to Sally mit diesem Konzept auf Tour gegangen und diese war ein voller Erfolg. Nahezu überall waren die Konzerte ausverkauft. Daher haben sich Eric Fish & Co. Nun entschieden, eine weitere Akustik-Konzertreihe zu geben, die unter dem Motto “Nackt II” stehen wird.
Subway to Sally sind eine der erfolgreichsten Szene Bands des Landes, was nicht zuletzt durch einen fulminanten Sieg beim Bundesvision Song Contest und dem Goldstatus der DVD “Nackt” untermauert wird.
Als besonderes Geschenk an die Fans dürfen Freunde von Subway to Sally auf deren Homepage abstimmen, welche Titel den Weg in die Setlist schaffen sollen. Die Auswahl ist hier immens, da Subway to Sally bisher mehr als zehn Studioalben veröffentlicht haben.
Zusätzlich wird es für die “Nackt II” Tournee auch ein komplett neues Bühnenoutfit der Band geben.
Das diesjährige Summer Breeze Festival, welches vom 19.-21. August in Dinkelsbühl stattfindet, bietet ein gewaltiges Line-Up. Dementsprechend groß ist die Nachfrage nach Tickets. Wie die Veranstalter jetzt bekanntgaben, sind die ersten 10.000 Tickets verkauft und der Andrang nach wie vor sehr groß.
Im letzten Jahr war das Summer Breeze bereits im Mai ausverkauft, für dieses Jahr wird ein früherer “Sold-Out Termin” erwartet. Ihr solltet euch also beeilen, um noch ein Ticket zu bekommen.
Auch einige Neuerungen gibt es zu verkünden: Insgesamt 100 Bands werden den Dinkelsbühler Boden zum Beben bringen. Als “101.” Band wird die Blasmusik Illenschwang für Stimmung sorgen. Während der Umbaupausen werden insgesamt sieben Bands mit kurzen Sets auf der “Camel Stage” für Abwechslung sorgen. Hier die Bands und Termine:
Mittwoch: Blasmusik Iillenschwang + The Smack Ballz Donnerstag: Tieflader + Grailknights Freitag: The Mean + Das Pack Samstag: The Very End + Breschdleng
Das Line-Up ist somit komplett und setzt sich aus folgenden Bands zusammen:
Children of Bodom, Subway to Sally, Heaven Shall Burn, Hypocrisy, Dark Tranquillity, Sepultura, Cannibal Corpse, Obituary, Parkway Drive, My Dying Bride, Agnostic Front, Dark Funeral, Ensiferum, Gorgoroth, Frei.Wild, End of Green, Die Apokalyptischen Reiter, Anathema, Unleashed, Rage, Korpiklaani, Behemoth, The 69 Eyes, Gwar, Equilibrium, Ill Nino, Raised Fist, The Black Dahlia Murder, Eisbrecher, The Crown, Eisregen, Poisonblack, Hail of Bullets, Macabre, Fiddler’s Green, Necrophagist, Leaves Eyes, Asphyx, 1349, Maroon, Dream Evil, Watain, The Devil’s Blood, Dying Fetus, Letzte Instanz, Psychopunch, Origin, Swallow the Sun, Despised Icon, Orphaned Land, Månegarm, Insomnium, War From A Harlots Mouth, Ahab, Dew-Scented, Solstafir, Rebellion, Tracedawn, Kylesa, Undertow, Cumulo Nimbus, Hacride, Callisto, Feuerschwanz, Suicidal Angels, Mono Inc., Fejd, Long Distance Calling, We Butter the Bread with Butter, Annotations of an Autopsy, Grailknights, Barren Earth, Breschdleng, Tieflader, Pantheon I, Milking the Goatmachine, Sideblast, Das Pack, The Smack Ballz, The Very End, The Mean
Auch in diesem Jahr findet wieder das Zita Rock & Folk Festival statt. Zum mittlerweile vierten Mal jährt sich dieses Event, das am 5. und 6. Juni wieder in der Zitadelle Spandau stattfinden wird.
Das Zita Rock & Folk Festival steht unter dem Motto “No fillers, just Killers”. Dieses Motto setzen die Veranstalter grandios um. Mit ASP, Terminal Choice, Eisbrecher, Lacrimas Profundere, Staubkind, Subway to Sally, Letzte Instanz, Saltatio Mortis, Tanzwut, Faun, Coppelius und einem weiteren bis jetzt noch unbekannten Co-Headliner kann sich das Line-Up mehr als sehen lassen.
Der erste Festival Tag steht ganz klar unter dem Motto “Rock” und die auftretenden Bands werden sicherlich keine Verschnaufpausen genehmigen. Auch der zweite Tag ist unter Garantie enorm Schweißtreibend, denn hier wartet das Who is Who der deutschen Mittelalter & Folk Szene auf die feierwütigen Besucher.
Tagestickets für das Zita Rock & Folk Festival gibt es bereits ab 36€, Wochenendtickets ab 50€ im offiziellen Amphi Ticket Shop.
Wir haben mit Eric Fish von Subway to Sally ein kleines E-Mail Interview geführt, um ein wenig Klarheit in die Pläne der Band in naher Zukunft zu bekommen.
Ihr wart gerade in China. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, genau dort zu touren?
Spätestens als man mitbekam, dass es überhaupt möglich ist in China zu spielen, war das Interesse bei uns geweckt. Es brauchte nur Zeit und Gelegenheit. Die kam dann durch die Einladung des Veranstalters der deutsch – chinesischen Woche in Wuhan, die vom Goethe Institut unterstützt wurden. Wir haben dann noch Clubshows in Peking und Shanghai dazu gebucht und die Sache in Angriff genommen.
Auch andere Bands aus dem “Mittelalterlichen Genre” haben bereits in China getourt. Als Beispiele seien die “Letzte Instanz” und “Corvus Corax” genannt. Kommt diese Musik dort besonders gut an?
Unser Genre hat sicherlich in jedem Kulturkreis der Welt eine exotische Komponente, die immer und überall das Interesse weckt. Genannte Bands, so auch wir, überzeugen ja dann auch durch energetische Performance und schlicht durch gute Musik, nicht zuletzt auch durch das offensive Zugehen auf das Publikum. Die Chinesen sind extrem wissbegierig um nicht zu sagen ausgehungert. Sie haben viel nach zu holen.
Du bist ja ganz offensichtlich ein Workaholic, da du ja neben Subway to Sally auch noch Solo arbeitest. Gibt es gar keine Konflikte deswegen bei euch?
Wir besprechen das alles miteinander und lösen durchaus auftretende Konflikte im gegenseitigen Einvernehmen. Das größte Problem ergibt sich mittlerweile in mir selbst, da das Solo Projekt derartig gewachsen ist, dass es sehr viel Zeit beansprucht und so die „Switches“ immer schneller passieren. Wir werden hier gemeinsam einen Weg finden, das Gleichgewicht zu bewahren.
Ihr tourt ja enorm viel. Geht Ihr euch auch irgendwann mal “auf den Geist”?
Nicht wirklich. Ich mag die Jungs und Mädels alle, auch die Crew, die ja seit Jahren die gleiche ist. Wir sind Freunde.
Subway to Sally
Es gibt einen Song, den Ihr ja quasi auf jedem Konzert spielen müsst. Ich rede von “Julia und die Räuber”. Macht es euch noch Spaß diesen Song zu spielen? Empfindet Ihr das selbe “Gänsehaut-Gefühl”, wie das Publikum, wenn alle diesen Song mitsingen?
Letztendlich entscheidet sich die Wirksamkeit eines Liedes doch über die Reaktion des Publikums. Jeder der die Leute bei diesem Song beobachtet wird verstehen, dass wir dieses Lied nicht weglassen können oder wollen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal erklären, dass der Umstand, dass wir die Räuber in Wacken nicht mehr gespielt haben, schlicht dadurch entstand, dass unsere Zeit abgelaufen war. Strenge Regeln auf dem größten Metal Festival.
Habt Ihr schon konkrete Live-Pläne für 2010?
Die nächste „Nackt“ Runde steht an. Also Akustik Tour.. Die erste Tour wurde ja zu einer Erfolgsgeschichte. Wir proben schon am Material und können Einiges versprechen! So werden wir keinen einzigen Titel der ersten Tour wiederholen und komplett anderes Material spielen.
Ihr habt dieses Jahr das Album Kreuzfeuer veröffentlicht. Gibt es schon Pläne für ein neues Album und wenn ja, wann darf man dieses erwarten?
Wir gehen davon aus, dass es 2011 ein nächstes Album geben wird.
Jetzt kommen noch unsere Spontanfragen:
Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Limit von Frank Schätzing. Fantastisch!
Die drei tollsten Dinge, die sich jetzt gerade in Deinem Kühlschrank befinden:
Martini, Eis, O – Saft
Subway to Sally
Dein meistgehasstes Schulfach:
Keines
Wenn Du frei hast, machst Du am liebsten:
Hab ich lange nicht gehabt – kann mich kaum erinnern. Falls das mal wieder passiert: fischen, Bergsteigen
Wie viel Kaffee trinkst Du am Tag?
Zuviel
Mein größter bisher unerfüllter Wunsch:
Urlaub
Was hörst Du derzeit am liebsten?
Gute Hörbücher (z.B. Stefan Zweig)
Eine CD in Deiner Plattensammlung, für die Du Dich schämst:
Wenn ich die Frage beantworte, begebe ich mich aufs Glatteis…
Wir haben uns auf dem Plage Noire Festival mit Katha und Martin von Mono Inc. getroffen und in gemütlicher Runde ein kleines Interview geführt.
Stellt euch und eure Musik doch einmal vor.
Wir sind Mono Inc.. (Katha) Ich bin Katha. (Martin) Und ich bin Martin.Wir kommen aus Hamburg und machen eine Mischung aus Gothic und Rock. Wir haben noch zwei weitere Mitglieder: Manuel und Karl, die Gitarre und Bass spielen. Mono Inc. hat namens mäßig nichts mit Mono oder Stereo zu tun, sondern hängt mit Monomanie zusammen. Das ist ein Begriff aus der Krankheitslehre und bedeutet Teilwahnsinn. Also nicht Audio.
Woher bezieht Ihr die Inspirationen zu euren Songs? Gibt es bei euch ein Mastermind oder setzt Ihr euch alle zusammen? Oder bekommt Ihr einfach Geistesblitze?
Alles das. Du nimmst die Antworten vorweg. Es sind alles Geistesblitze und die Inspirationen kommen eigentlich aus dem täglichen Leben. Das neue Album “Voices of Doom”, welches gerade im Handel erschienen ist, ist musikalisch hauptsächlich durch die Live-Erlebnisse inspiriert, die wir im Frühjahr dieses Jahres hatten. Wir sind ja seit April fast durchgehend auf Tour gewesen. Dieses Album ist musikalisch auf Tour entstanden, das heißt, es hat sehr viel Adrenalin und sehr viel vom Livegefühl inne. “Voices of Doom” ist auch das erste Album, bei dem wir denken, das es das, was wir Live sind am besten auf CD transportiert. Lyrisches steht natürlich immer auf einem anderen Blatt Papier, das ist so meine (Martin) kleine Welt in meinen 14 Quadratmetern. Wenn ich dann die Jalousien herunter lasse und sich dann Dinge ergeben, die einfach ihren Lauf nehmen. Die kann ich auch nicht kontrollieren. Bei “Voices of Doom” war es so, das ich nachdem zwei Songs entstanden waren festgestellt habe, das es ein Konzeptalbum wird also textlich gesehen. Und das ist es letztendlich auch geworden. Es ging textlich wesentlich schneller als jedes andere Album, das ich je geschrieben habe. Es floss einfach. Das war sehr einfach. Ich hoffe, das bleibt so.
Wovon handeln eure Songs?
Auf jeden Fall muss man sagen, das es eher melancholische Sachen sind. Eher die dunkle Seite des Lebens, denn an hellen Tagen bin ich mit meiner Familie oder der Band grillen. Dann sind wir auf dem Fußballplatz oder genießen einfach den Sonnenschein. Und an den dunklen Tagen, zum Beispiel im November wenn es regnet, dann sitzt man im Studio und nimmt die Gitarre oder das Klavier und fängt an Songs zu schreiben. Das heißt, es ist alles grundsätzlich eher melancholisch geprägt.
Aber es gibt nicht einen Themenbereich, auf den Ihr euch fixiert?
Wir sind keine politische Band. Textlich handelt es von dem, was mich bewegt. Ich (Martin) schreibe die Texte Auto-biographisch. Und genau das ist es, was die Texte authentisch hält. Derjenige, der den Text schreibt, soll dazu stehen können. Wenn du als Texter rüberbringen kannst, das es deine Erfahrungen sind, dein Lebensweg, dann merkt das der Konsument, der Fan. Bisher haben wir damit gute Erfahrungen gemacht und werden das auch nicht ändern. Ich werde nicht über Sachen schreiben, von denen ich nichts verstehe.
Ihr wart vor kurzem mit ASP und Subway to Sally auf Tournee. Das sind ja zwei recht große Bands in der Szene. Was sind eure Eindrücke von dieser Tournee? Wie haben euch die Fans von ASP und Subway to Sally empfangen?
Bei Subway to Sally waren wir vorher schon ein wenig skeptisch, weil die eher in die Metal Richtung gehen. Wir sind halt
Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)
ein wenig poppiger, was wir nicht schlimm finden, aber wir hatten halt die Befürchtung, das es beim Publikum vielleicht nicht ganz so gut ankommt. Aber unsere Erwartungen wurden übertroffen. Es war total super und wir waren sehr begeistert, wie wir von den Fans angenommen wurden. Es war eine sehr schöne Tour von der wir auch sehr schöne Erinnerungen haben. Bei der ASP Tour waren dann auch tatsächlich Fans in der ersten Reihe, die schon bei der Subway to Sally Tour mit dabei waren. Das war ein sehr schönes Gefühl, weil es zeigt, das wir echt gut angekommen sind. Davon abgesehen ist es natürlich eine sehr schöne Erfahrung, das wir mit diesen Bands – also ASP, die ja heute Abend auch noch spielen und Subway to Sally, mit denen wir im nächsten Jahr viele Festivals spielen – so tiefe Freundschaften geschlossen haben, das wir uns auch privat treffen. Also zu wirklich privaten Veranstaltungen.
Also ist es nicht so, das Ihr komplett voneinander getrennt agiert habt?
Doch natürlich haben wir getrennte Garderoben und reisen auch getrennt an. Wenn wir zu einem Gig fahren, sind wir alles Profis, aber was man selten erlebt ist, das wir uns – wenn zum Beispiel Welpen geboren werden – gemeinsam treffen und den Grill anwerfen. Oder wenn Subway to Sally nach einem Headliner Gig in Wacken am nächsten Tag bei uns zum Mono Inc. Grillfest vorbeikommen. Das ist sicherlich etwas außergewöhnliches und da sind wir was den menschlichen Bereich angeht sehr stolz. Du hast halt im Musikgeschäft – und wir sind ja nicht erst seit gestern dabei – viele Interessengemeinschaften, viele Freunde aber auch viele “so called Friends” und da sind die Erfahrungen mit Subway to Sally speziell und auch mit ASP sehr angenehm. Das ändert einfach den Blickwinkel. Diese Bands sind nette Freunde, nette Kollegen, die wir jederzeit wieder gerne treffen. Das gilt auch nicht nur für die Musiker, die auf der Bühne stehen. Hinter so einer Band steht ja auch immer eine Crew, die aus zehn bis zwanzig Leuten besteht. Das war heute ein großes Hallo, als wir heute angekommen sind und unsere Crew die Crew von ASP getroffen hat. Alle liegen sich in den Armen und fangen schon an zu trinken, bevor der Job anfängt. Das fand ich nicht so gut. Aber unterm Strich ist es eine schöne Erfahrung.
Ihr habt gerade erst euer aktuelles Album “Voices of Doom” veröffentlicht. Gibt es trotzdem schon Pläne für einen Nachfolger? Ihr habt ja in letzter Zeit die Alben quasi im Jahresrhythmus veröffentlicht.
Ja teilweise sogar weniger. Wir haben jetzt drei Alben in zwei Jahren veröffentlicht und haben uns eigentlich gedacht, das wir uns jetzt eine kleine Veröffentlichungspause gönnen. Nun haben wir aber von unserer Plattenfirma erfahren, das wohl für den Herbst etwas geplant ist. Wir sind uns da noch nicht so ganz einig. Vielleicht werden wir ein Live-Album machen oder eine Live DVD von der Tour.
Habt Ihr bereits Live-Pläne für das kommende Jahr?
Ja wir haben bisher 18 bestätigte Club-Shows im Frühjahr (Die Termine findet Ihr am Ende des Interviews). Zusätzlich stehen glaube ich zehn Festivals schon fest. Also Amphi, Summer Breeze, Rock Harz und so weiter. Es wird auf jeden Fall schwierig uns nächstes Jahr aus dem Weg zu gehen.
Wie wichtig ist für die Band Mono Inc. Das Internet? Insbesondere Web 2.0 Plattformen wie MySpace, Last.fm Facebook usw. Habt Ihr da Leute, die das für euch verwalten oder regelt Ihr das selber?
Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)
Größtenteils machen wir das selber. Natürlich ist es so, das es wenn man 50.000 MySpace Freunde hat, irgendwann schwierig wird, alle Anfragen persönlich zu beantworten. Das passiert halt auch manchmal, das ein Fan zu mir kommt und sagt “Hey wir kennen uns doch, wir sind doch MySpace Freunde” und ich dann antworten muss: “Klar! Welcher von den 50.000 warst du grad?”. Das läuft also nicht mehr komplett durch unsere Hände, das geht einfach irgendwann nicht mehr. Aber wir versuchen natürlich so viel wie möglich selbst zu machen. Wir bekommen aber auch die Sachen, die wirklich relevant sind weitergeleitet. Ansonsten ist für Mono Inc. Das Internet genauso wichtig wie für jeden anderen Menschen auch. Wer kann noch ohne Outlook leben? Abgesehen von der Band läuft meine gesamte Kommunikation mittlerweile übers Netz.
Was ist euch wichtiger? Studioarbeit oder Live-Auftritte?
Sagen wir mal so: Die Studioarbeit ist natürlich extrem wichtig, da das die Basis ist für das, was du Live spielst. Live ist das natürlich so, das du in Zeiten von – Ich möchte jetzt keine anderen Bands dissen – iPod-Bands, die mit einem iPod auf die Bühne gehen, also hinten steht der iPod und vorne steht das Mikro, das ist nicht unsere Welt. Für uns hat das einfach nichts mehr mit Rock’n'Roll zu tun. Was das angeht sind wir eher traditionalistisch – Rock’n'Roll interessiert – und wollen das, was wir da darbieten, so gut es geht noch selber kreieren. Das bedeutet natürlich, das wir auf die Einspielung vom Bass nicht verzichten können, weil hier einfach kein Budget und auch kein Platz vorhanden ist für ein zwanzig Mann Orchester. Aber wir arbeiten alle wirklich Live. Aber für uns ist Live das wichtigste.
Tourtermine von Mono Inc. 2010:
21.01.2010 Osnabrück – Bastard (+Special Guest) 22.01.2010 Frankfurt – Nachtleben (+Special Guest) 23.01.2010 Wuppertal – LCB (+Special Guest) 28.01.2010 Köln – Underground (+Special Guest) 29.01.2010 Berlin – Magnet (+Special Guest) 30.01.2010 Leipzig – Moritzbastei (+Special Guest) 04.02.2010 Hamburg – Logo (+Special Guest) 26.02.2010 Stuttgart – Club Zentral (+Special Guest) 27.02.2010 Ingolstadt – Paradox (+Special Guest) 28.02.2010 München – Backstage Club (+Special Guest) 04.03.2010 Kiel – Pumpe (+Special Guest) 05.03.2010 Nürnberg – Hirsch (+Special Guest) 05.06.2010 Mülheim/Ruhr – Castle Rock 12.06.2010 Tutow – The Dark Place Festival 08.-10.07.2010 Quedlinburg/Ballenstedt – Rockharz Open-Air 25.07.2010 Köln – Amphi Festival
Summer Breeze 2010 (der Flyer wurde noch nicht aktualisiert)
Die Winterzeit naht und das ist bekanntlich die Zeit, in der die Line-Ups der grossen Sommerfestivals Form annehmen. Das Summer Breeze kann drei weitere hochkarätige Bands bestätigen.
Auf dem Festival, welches vom 19. – 21. August in Dinkelsbühl stattfindet, werden neben Subway to Sally, Dark Tranquility und Hypocrisy nun auch Dark Funeral, Orbituary und die Apokalyptischen Reiter zugegen sein.
Eric Fish ist eindeutig ein Workaholic. Noch vor kurzem stellte er mit Subway to Sally deren aktuelles Album “Kreuzfeuer” fertig und auch der Release seiner DVD “Anders Sein” ist noch nicht allzu lang her.
Nun steht sein neuestes Werk “Alles im Fluss” in den Startlöchern. Dieses Album erscheint am 15. Januar des kommenden Jahres und wird 14 Titel enthalten.
Natürlich wird es zum Release auch eine Tournee geben. Diese startet am Tag der Veröffentlichung in Kaiserslautern. Nach dem Konzert am 15. Januar wird es im Cotton Club in Kaiserslautern eine Release Party geben.
Die genauen Daten der Tour stehen noch nicht fest, werden aber in Bälde bekanntgegeben.
Das Summer Breeze entwickelt sich mehr und mehr zu einem der wichtigsten Heavy Metal Festivals in Deutschland. Schon in der Vergangenheit rockten einige der bekanntesten und besten Bands der Szene das Dinkelsbühler Festival.
Auch für das kommende Summer Breeze konnten nun schon drei hochkarätige Bands angekündigt werden. Neben den Mittelalter Rockern von Subway to Sally werden auch Hypocrisy mit Ihrem Death Metal die Massen in den Bann ziehen. Zudem werden auch die Melodic-Death Metaller von Dark Tranquility auftreten.
Tickets für dieses Ereignis können zum Preis von 66€ (zzgl. VVK Gebühren)bestellt werden. Die ersten 10.000 Käufer erhalten zudem eine Gratis DVD mit massiv Summer Breeze Material.