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Das Amphi Team sagt Danke!

Das Amphi Team sagt Danke!

Auch in diesem Jahr fand am Tanzbrunnen in Köln das mittlerweile etablierte Amphi Festival statt. Zum sechsten Mal wurde am 24. und 25. Juli dieses wunderbare Festival ausgerichtet und wartete auch in diesem Jahr mit einigen Neuerungen auf:

In diesem Jahr begann das Amphi eigentlich schon am Freitag, wo ein Newcomer Contest stattfand. Vier Bands hatten sich auf der Auktionsplattform eBay einen Gig ersteigert, wobei der Erlös komplett dem Verein “Dunkelziffer e.V.” zugute kam.

Bei den einzelnen Auftritten wurde dann auch im Publikum Geld gesammelt, und Zin – die Band die den größten Erlös “eingespielt” hat – durfte am Samstag das Amphi Festival auf der Mainstage eröffnen. Insgesamt kamen bei dieser Aktion knapp 2.600€ für Dunkelziffer e.V. zusammen. Diese Summe wurde vom Organisatorenteam auf stolze 3.000€ aufgerundet!

Das Projekt Weltenbrand Team besuchte das Festival erst Samstag, da unser geschätzter Hypnotoad den Freitag quasi beim Zahnarzt verbrachte.

End of Green, die erste Band, die uns die Trommelfelle massierte brachte uns genau in die richtige Partystimmung, um ein herrliches Festivalwochenende zu erleben. Die Band spielte eine gut zusammengestellte Setlist und brachte das trotz der frühen Uhrzeit zahlreich erschienene Publikum ordentlich zum kochen.

Anschließend stand für Hypnotoad Bildung auf dem Programm. Ein Vortrag von Dr. Mark Benecke, seines Zeichens Kriminalbiologe und Madenexperte sollte ein wenig Erleuchtung über Leichen und Verwesung bringen. Das tat er auch und zwar hervorragend. Dr. Benecke verdeutlichte mit teils drastischen Fotos, woran man echte Leichen erkennen kann. Allerdings – und das war das eigentliche Highlight dieses Vortrags – hat Dr. Benecke dieses mit einer ordentlichen Prise Humor erklärt, so dass Übelkeit und Ekel ausblieben und wir eine mehr als amüsante Stunde verbrachten.

Währenddessen begab sich Headhunter ins Staatenhaus um sich die geballte Ladung Electro zu geben. Auf der Bühne heizte gerade Faderhead  das Publikum ein. Dabei durften die Clubhits wie “Horizon Born” oder “TZDV” (Tanz Zwo Drei Vier) nicht fehlen. Das besagte “TZDV” spielte er in einer extralangen Version. Es gab auch das Lied “Destroy Improve Rebuild” vom kommenden Album zu hören.Nach einer relativ kurzen Umbauphase und Soundcheck betraten die 3 Berliner Electro-Spezies von Solitary Experiments die Bühne im Staatenhaus.  Sie hatten ihre Besucher in kürzester Zeit zum mittanzen bewegt. Was auch kein Wunder war bei solchen Songs wie “Seele bricht” und “Pale Candle Light”, die regelrecht zum Tanzen einladen.  Für das Publikum gab es dannach nur eine kurze Pause zur Erholung, denn danach gab sich Nachtmahr die Ehre. Wie immer waren seine sehr ansehnlichen Damen in chicen Uniformen dabei. Gleich zu Anfang legte Thomas Rainer mit “Deus Ex Machina” los. Als dann “Mädchen in Uniform” ertönte gab es kein halten mehr im Staatenhaus. Es folgten noch weitere Hits von Nachmahr wie z.B. Tanzdiktator, Feuer Frei und War on the Dancefloor.

Welle:Erdball | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Welle:Erdball | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Zu der Zeit wurde es auch wieder für Hypnotoad musikalisch: Die Minimal-Electroniker Welle:Erdball spielten auf und hatten das Publikum vom ersten Ton komplett unter Kontrolle. Ein Hit nach dem anderen wurde von der Kult Band abgefeuert und natürlich durften klassische Aktionen wie die riesigen Luftballons bei “Schweben, Fliegen und Fallen” oder der C-64 Wurf nicht fehlen. Plastique und Co. überraschten dazu die Hörer mit einer Coverversion von Nicole’s “Ein bischen Frieden”.
Eigentlich stand jetzt mit Funker Vogt noch eine amtliche Electro Ladung auf dem Plan, nur leider war die Halle zu voll und der Sound in den hinteren Reihen viel zu miserabel. Damit hatten leider alle Bands am Samstag zu kämpfen.

Danach folgten die Synth-Rocker von The Crüxshadows im Staatenhaus und die Halle war ebenfalls wieder sehr gut gefüllt. Frontamnn Rogue hatte sichtlich viel Spaß während des Auftritts und wagte sich sogar direkt ins Publikum. Ihr bekanntester Song “Marylin, My Bitterness” wurde natürlich auch zur freude aller Anwesenden gespielt. Anschließend ging es ab zur Mainstage um das Restprogramm der Grand Dame des 80er-Dark-Waves Anne Clark zu genießen. Es gab zwar kein “Sleeper in Metropolis” zu hören, dafür aber andere Klassiker wie “Our Darkness” und “Full Moon”.

Mit einer richtig geilen Show, einer fast perfekten Setlist und der Ankündigung eines neuen Albums wurde And One gleich in mehrfacher Hinsicht das Highlight des Tages. Mit der anfänglichen Frage, “Wollt ihr den totalen Steve?”, hatte And One das riesige Publikum vor der Mainstage sofort auf seiner Seite. Steve Naghavi ließ es sich auch nicht nehmen nach dem Auftritt direkt durchs Publikum an den eigenen And One Stand zu gehen und Tickets für die bevorstehende Tour selbst zu verkaufen.

And One auf dem Amphi Festival 2010

And One | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Mit “Tanzomat” soll noch in diesem Jahr endlich wieder ein reines EBM Album von And One erscheinen. Aus diesem Anlass hat sich die Band auch als Front 242 verkleidet und direkt die ganze Bühne mit Camouflage dekoriert.

Ein genialer Samstag neigte sich so dem Ende zu und wir waren voller Vorfreude auf den kommenden Sonntag.

Hypnotoad konnte leider nur Mono Inc. in voller Länge genießen, aber dieses Konzert hat – wie immer – eine Menge Spaß gemacht. Wie immer war es für Mono Inc. ein leichtes, die anwesenden Zuschauer komplett unter Kontrolle zu bringen. Besonders Hits wie “Voices of Doom” und “If I fail” sowie die fast schon kultige Akustik Version von “The Passenger” brachten das Publikum zum toben.

Für Hypnotoad hieß es nun ab nach Hamburg, aber wir waren ja zum Glück mit zwei Redakteuren vor Ort.

Mono Inc. | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Mono Inc. | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Auf der Mainstage änderte sich nach Mono Inc. die Musikrichtung, denn die Aggrotech-Band Rabia Sorda folgte als nächstes. Sie schafften es ohne Probleme das Publikum mit zu reißen. Nach einer gemütlichen Pause in der angenehmen VIP-Lounge  begab sich Headhunter zu Samsas Traum ins Staatenhaus. Auf diese Band scheinen sehr viele gewartet zu haben, denn die Halle war sehr schnell wieder gefüllt nachdem Coppelius mit ihrem Auftritt fertig waren. Alexander Kaschte und seine Jungs rockten nach einer kurzen Eröffnungsfanfare mit “Ein Name im Kristall” los. Der Frontmann konnte sich einen kleinen Kommentar zu  seinem weißes Gewand nicht verkneifen “es hättenn sich Leute aufgeregt, dass er etwas Grünes beim WGT angehabt hätte”. Bei dem Song  “Auf den Spiralnebeln” ließen es Samsas Traum ordentlich krachen, denn auf der Bühne kam es zu effektvollen kleinen Rauchexplosionen, darauf  folgte bei “Für immer” diverse Farbspielereien, danach kündigte sich mit “Stromausfall im Herzspital” ein weiteres Highlight an.

Nun hieß es sich zu beeilen um wenigstens noch ein paar Songs von Combichrist zu erhaschen. Da sich jedesmal beim Verlassen des Staatenhaus ein Stau am Ausgang bildete, bekam ich nur das grandiose Finale “What The Fuck Is Wrong With You” von Combichrist mit. Dabei endeckte man neben der Mainstage Honey und Plastique von Welle:Erdball die sich die Show nicht entgehen lassen wollten. Danach  gings wieder zurück um Front Line Assembly zu sehen. Zum Glück ging die Show mit 10 menütiger Verspätung los. Diese legten erst einmal verhalten los mit Songs wie “I.E.D.”, “Circuitry” und “Angriff” um dann richtig Gas zu geben. Es folgten noch die richtigen Kracher “Prophecy”, “Shifting Through The Lens” und das kultige “Mindphaser”. Beim verlassen der Halle spielte noch ASP bei denen “Werben”, “Ich will brennen” und “Und wir tanzeten (ungeschickte Liebesbriefe)” nicht in der Setlist fehlen durften. Nach einer halben Stunde Umbaupause betrat VNV Nation die Mainstage. Sie sorgten mit ihrer ausgwogenen Mischung aus ruhigeren und treibenden Liedern für eine riesen Future-Pop-Party vor der Mainstage. Trotz das Ron Harris die Nacht zuvor auf der Aftershow Party im Theater auflegte, war er topfit auf der Bühne.  Die Setlist ließ fast keinen Wunsch offen, denn von “Beloved” über “Illusion” und “The Great Devide” bis hin zu “Chrome” war alles dabei was sich ein VNV Nation Fan wünscht. Leider gab es auf Grund der späten Uhrzeit keine lauthals geforderte Zugabe mehr.

Eisbrecher | Quelle: dark-fotos.de

Eisbrecher | Quelle: dark-fotos.de

Nun hieß es Pause machen und auf zum Finale des Amphi Festivals. Diese Ehre hatten Eisbrecher. Da es schon nach 22 Uhr war fand das im Staatenhaus statt. Kurz vor 23 Uhr legten dann die Jungs los und machten mit ihren ersten beiden Liedern “Eiszeit” und “Angst” sofort deutlich “heute lassen wir es krachen”. Dabei gab Alexx alles und kam sehr schnell schwitzen. Die Hits “Vergissmeinnicht”, “Schwarze Witwe” und “This is Deutsch” folgten auch noch. Herr Wesselsky war an diesem Abend sehr gut aufgelegt, so nahm er ein kurzen Schluck aus eine Whiskey-Flasche und gab sie dann den Publikum mit der Anmerkung noch einen Anstandstropfen drin zu lassen sofern die Flasche wieder vorn ankommen sollte.  Als Finale gab es das Urgestein “Miststück” mit Publikumseinlage. Alexx stieg hinab in den Pressegraben und hielt verschieden Leuten im Publikum das Micro vor die Nase damit sie “Miststück” singen. Er stand auch genau vor mir, aber hielt zum Glück das Micro zu jemand anderen. ;-) Mein Abend endete erst gegen 4 Uhr nach der Aftershow Party, bei der auch Faderhead anwesend war.

Insgesamt war das VI. Amphi Festival in unseren Augen eines der schönsten Festivals Deutschlands. Nicht nur die super Location und die perfekte Organisation haben uns beeindruckt, es waren vor allem die Besucher, die sich allesamt freundlich und friedlich gaben die für diesen Eindruck sorgten.

Wir freuen uns aufs Amphi 2011!

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Amphi Festival Homepage


Amphi Festival 2010

Various. Out of Line (Universal) 2010, Audio CD, € 8,99

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Staubkind | Bild: dressedinblack.de

Staubkind | Bild: dressedinblack.de

Das nunmehr dritte Zeit Rock & Folk Festival, welches auch in diesem Jahr wieder in der Zitadelle Spandau über die Bühne ging war erneut ein voller Erfolg.

Eröffnet wurde die Sause von der Band Staubkind, welche stimmungsvoll die Menge auf das noch kommende einstimmten. Ein buntes Potpouri aus ihrem Repertoire performte die Band mit großer Spielfreude und die Anwesenden zeigten sich schon zu diesem Zeitpunkt begeistert.

Atmosphärisch ging es anschließend mit Lacrimas Profundere weiter. Die düstere Stimme von Sänger Rob Vitacca verzauberte die Menge vom ersten Ton an. Souverän spielten Lacrimas Profundere eine Abwechlungsreiche Setlist in der natürlich auch Songs wie “Ave And” und “Amber Girl” nicht fehlen durften.

Ob es wohl am Wetter lag, das Chris Pohl und seine Jungs von Terminal Choice dann bestens gelaunt die Bühne betraten? Oder waren es die Fans, die begeistert mitfieberten und Hits wie “We Are Back” und “Collective Suicide” regelrecht zelebrierten. Chris Pohl konnte das Publikum mühelos auf seine Seite ziehen und zum ausgiebigen Mitsingen animieren. Zwischendurch wurde der Auftritt immer wieder mit Scherzen der Band aufgelockert. Nach viel zu kurzen fünfzig Minuten mussten Terminal Choice dann aber die Bühne räumen, denn es war Zeit für Megaherz.

Auch Megaherz hatte offensichtlich sehr viel Spaß an Ihrer Show und rissen die Menge direkt in Ihren Bann. Aber die eigentlichen Highlights sollten noch kommen. Zwei hochkarätige Gastmusiker gaben sich die Ehre. Zuerst betrat Staubkind noch einmal die Bühne, um gemeinsam mit Lex den Staubkind Remix von “5. März” zu performen. Hier war eine Gänsehaut unausweichlich. Aber der absolute Kracher war der Besuch, der sich zum Hit “Miststück” ankündigte. Niemand geringeres als die ehemalige Stimme von Megaherz und der jetzige Frontmann von Eisbrecher Alexx betrat die Bühne, um gemeinsam mit Lex diesen Song zu präsentieren.

Megaherz | Bild: dressedinblack.d

Megaherz | Bild: dressedinblack.d

Nach diesem grandiosen Auftritt, war es an der Zeit, für ein wenig Abkühlung zu sorgen. Doch diesen Effekt konnten Eisbrecher leider nicht auslösen. Ganz im Gegenteil: Die Menge begann spätestens jetzt zu kochen. Da half auch der Titel “Esizeit” nicht mehr. Eisbrecher haben mit großem Spaß eine sehr abwechslungsreiche Setlist performt und Frontmann Alexx hat das ganze immer wieder mit witzigen Zwischeneinlagen abgerundet. Auch die Einlage mit der Akustik Gitarre, bei der Alexx sein Medley aus “Tränen Lügen Nicht” und Lenas “Satellite” durfte natürlich nicht fehlen.

Nun waren alle in der richtigen Stimmung für den Headliner des ersten Tages, ASP. Diese eröffneten mit dem Titel “Denn Ich Bin Dein Meister” ihr Set und das Publikum feierte durchgehend jeden einzelnen Titel ab. Als ASP dann den Kracher “Ich Will Brennen” anstimmten, war das Publikum außer sich und ging richtig ab. Am Ende dieser Show gingen die Besucher schweißgebadet und voller Vorfreude auf den zweiten Tag nach Hause.

Dieser stand dann ganz im Zeichen der mittelalterlichen Klänge. Schon Coppelius, die diesen zweiten Tag eröffnen durften schafften es recht gut, die Menge mit Songs wie “Operation” und “Schöne Augen” zum tanzen zu animieren.

Eher gemütlich war dann die Ablösung in Form von Faun. Trotz des Handicaps, das Faun aufgrund der Schwangerschaft von Sängerin Sandra Elflein auf eine Ersatzsängerin zurückgreifen mussten bauten Faun eine wunderbare Atmosphäre auf, die das gesamte Konzert über gehalten wurde.

Tanzwut | Bild: dressedinblack.de

Tanzwut | Bild: dressedinblack.de

Diese Atmosphäre wurde jedoch von Tanzwut zunichte gemacht und das elektronische Alter Ego von Corvus Corax verwandelte die Menge in einen Hexenkessel. Tracks wie “Ihr wolltet Spaß”, “Das Meer” und “Lügner” schafften es problemlos, die Fans zum ausgiebigen Party machen zu animieren.

Anschließend war es Zeit, mit Saltatio Mortis zu feiern. Auch diese Band hatte ein sehr abwechslungsreiches Set im Gepäck und rockte mit viel Spaß die Zitadelle. Anscheinend war das Publikum auch hier noch nicht müde und gab alles, um auch für die Band diesen Auftritt fast schon unvergesslich zu machen.

Nun war es an der Zeit für die Jungs der Letzten Instanz. Den Umstand, das hier vor kurzem erst der Drummer ausgetauscht wurde, konnte man kaum wahrnehmen aber dafür blieb auch keine Zeit, da Sänger Holly fast die ganze Zeit gutgelaunt Aktionen vom Publikum verlangte. Diese machten natürlich bereitwillig mit und genossen sichtlich die abwechslungsreiche Setlist, welche natürlich auch Tracks wie “Das Stimmlein” und “Der Garten” beinhaltete.

Den Abschluß dieses wirklich gelungenen Festivals bildeten dann Subway to Sally, die wie üblich keine Probleme hatten, die Fans in Ihren Bann zu ziehen. Routiniert und wohlgelaunt spielten Sie einen Knaller nach dem anderen. Auch die obligatorischen Pyro-Effekte durften hier natürlich nicht fehlen. Den Abschluß bildete traditionell der Dauerbrenner “Julia Und Die Räuber”, der wie üblich noch lange nach Ende des Konzertes von den Fans mitgesungen wurde.

Subway to Sally | Bild: dressedinblack.de

Subway to Sally | Bild: dressedinblack.de

Insgesamt war das Zita Rock & Folk abermals ein wirklich gut organisiertes Festival, welches erneut mit einem Traum Line-Up trumpfen konnte. Wir freuen und aufs nächste Jahr!

Für diejenigen, die es nicht erwarten können, sei noch erwähnt das bereits am 1. August der Vorverkauf für die nächste Ausgabe startet und auch die ersten Bands werden in Kürze bekanntgegeben.

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Galerie Zita Rock & Folk Festival 2010
Zita Rock & Folk Homepage


Kreuzfeuer (Ltd. DigiPak incl. Enhanced Part)

Subway to Sally. Nuclear Blast 2009, Audio CD, € 7,99

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ASP | Quelle: ASP-Homepage

Die Frankfurter (a.M.) Band ASP wird Ende des Jahres wieder auf eine Unplugged-Tour gehen. Diese Tour steht unter dem Motto “Dunkelromantische Winternächte”.

Einigen wird es bekannt vorkommen, denn sie waren 2008 unter dem Motto “Dunkelromantische Herbstabende” unplugged unterwegs.

Dabei werden sie in der selben Besetzung, wie bei “Von Zauberbrüdern”, auftreten. Es sind aber nur 6 Konzerte!  Der Vorverkauf für die Tickets hat schon begonnen. Diese sind auf der ASP Homepage erhältlich. Man sollte sich beeilen, denn erfahrungsgemäß sind diese sehr schnell vergriffen.

Termine der Unplugged-Tour:

  • 14.12.2010 Kiel, Kieler Schloss
  • 15.12.2010 Wuppertal, Historische Stadthalle
  • 16.12.2010 Osnabrück, OsnabrückHalle
  • 17.12.2010 Weimar, CCN Weimarhalle
  • 18.12.2010 Mainz, Kurfürstliches Schloss
  • 19.12.2010 Stuttgart, Theaterhaus

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Zaubererbruder-der Krabat Liederzyklus

Asp. TRISOL (Soulfood Music) 2008, Audio CD, € 18,00

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Zita Rock & Folk Festival 2010

Zita Rock & Folk Festival 2010

Auch in diesem Jahr findet wieder das Zita Rock & Folk Festival statt. Zum mittlerweile vierten Mal jährt sich dieses Event, das am 5. und 6. Juni wieder in der Zitadelle Spandau stattfinden wird.

Das Zita Rock & Folk Festival steht unter dem Motto “No fillers, just Killers”. Dieses Motto setzen die Veranstalter grandios um. Mit ASP, Terminal Choice, Eisbrecher, Lacrimas Profundere, Staubkind, Subway to Sally, Letzte Instanz, Saltation Mortis, Tanzwut, Faun, Coppelius und einem weiteren bis jetzt noch unbekannten Co-Headliner kann sich das Line-Up mehr als sehen lassen.

Der erste Festival Tag steht ganz klar unter dem Motto “Rock” und die auftretenden Bands werden sicherlich keine Verschnaufpausen genehmigen. Auch der zweite Tag ist unter Garantie enorm Schweißtreibend, denn hier wartet das Who is Who der deutschen Mittelalter & Folk Szene auf die feierwütigen Besucher.

Tagestickets für das Zita Rock & Folk Festival gibt es bereits ab 36€, Wochenendtickets ab 50€ im offiziellen Amphi Ticket Shop.

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Zita Rock & Folk Festival Homepage
Zita Rock & Folk Festival auf MySpace
Zita Rock & Folk Festival Tickets


Wer Sonst?/im Märchenland (Double Feature Single

Asp. TRISOL (Soulfood Music) 2009, Audio CD, € 7,38

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ASP

ASP

Bereits jetzt gaben ASP auf Ihrer Homepage erste Details zu Ihrer im Herbst 2010 stattfindenden “Es lebe Wir” Tour bekannt. Demnach wird es zwölf Konzerte mit ganz besonderen Rahmenbedingungen geben.

Zum einen wird es keine Support Acts geben. Keine Vorband oder ähnliches wird das Publikum anheizen, nur ASP treten auf. Ein weiteres Highlight ist die Tatsache, das ASP nach jedem Konzert eine ausgiebige Autogrammstunde geben werden, bei der auch die Möglichkeit besteht, Fotos mit der Band zu machen.

Die Tickets wurden für alle zwölf Spielorte auf 1.500 Stück limitiert. Auch wenn mehr Kapazität in der jeweiligen Location vorhanden sein sollte, wir es nur 1.500 Karten geben.

ASP bieten zudem im Shop auf ihrer Homepage spezielle Tickets mit Schmetterlingsprägung und Sonderlackierung an.

Hier noch die genauen Termine:

Sa 25.09.2010 Potsdam – Waschhaus
So 26.09.2010 Bielefeld – Ringlokschuppen
Mo 27.09.2010 Stuttgart – Theaterhaus
Di 28.09.2010 Saarbrücken – Garage
Mi 29.09.2010 Nürnberg – Löwensaal
Do 30.09.2010 Wien – Arena
Fr 01.10.2010 Dresden – alter Schlachthof
Sa 02.10.2010 Leipzig – Werk 2
Di 05.10.2010 Wiesbaden – Schlachthof
Mi 06.10.2010 Hamburg – Docks
Do 07.10.2010 Bremen – Aladin
Fr 08.10.2010 Oberhausen – Turbinenhalle
Sa 09.10.2010 Oberhausen – Turbinenhalle

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Wer Sonst?/im Märchenland (Double Feature Single

Asp. TRISOL (Soulfood Music) 2009, Audio CD, € 7,38

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Plage Noire - Zeltbühne

Plage Noire - Zeltbühne | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Am 13. und 14.November 2009 fand erstmalig das Plage Noire Festival statt. Der Veranstalterr, FKP Scorpio wollte mit dem Plage Noire ein Winterfestival erschaffen, um die Durststrecke zur nächsten Festivalsaison zu verkürzen.

Dieses Experiment ist eindeutig gelungen. Schon die besondere Location – die Ferienanlage Weissenhäuser Strand, die in Schleswig-Holstein direkt an der Ostsee liegt, war eine geniale Wahl. Drei Konzertlocations und die Tatsache, das es mehr als genügend Übernachtungsmöglichkeiten direkt vor Ort gibt, schaffen ideale Rahmenbedingungen für ein Festival.

Ein Festival im November muss sich allerdings auch erstmal etablieren. Damit dieses Unterfangen gelingt, hat sich der Veranstalter im Vorfeld entschieden, die Preise drastisch zu reduzieren, um möglichst viele Besucher zum Plage Noire zu locken. Diesem Ruf folgten am Ende ca. 2.500 Gäste.

Aber nicht nur der Zeitpunkt und die Location, auch das Line-Up war außergewöhnlich. Mit ASP, London after Midnight, Corvus Corax, Funker Vogt und vielen weiteren hochkarätigen Künstlern wurde eine geniale Mischung zusammengebucht. Zudem gab es in Form von Lesungen von Emilie Autumn, Markus Heitz und Oswals Henke, Kurzfilmen und vielem mehr auch ein mehr als ansprechendes Rahmenprogramm.

Schon bei der Anreise wurde uns bewusst, das das Plage Noire sehr gut organisiert war. Binnen weniger Minuten hatten wir unsere Bändchen und konnten uns Ins Getümmel stürzen. Anfangs entstand der Eindruck, das das Festivalgelände sehr unübersichtlich ist, aber wenn man die Ferienanlage einmal “abgegangen” hat, findet man sich schnell zurecht. Lediglich die kleinen Konzerthallen “Baltic Festsaal” und “Witthüs” hätten besser ausgeschildert sein können. Jedoch war genug Security Personal vor Ort, das gerne alle Fragen beantwortet hat.

Musikalisch wurde das Festival am frühen Freitag Nachmittag von der Hamburger Gothic Rock Band “Mono Inc.” eröffnet, die im überraschend vollen Zelt die Fans mit einer gelungenen Show überzeugten. Auch die Band selber stellte während Ihres Auftritts erstaunt fest, das Werktag war und bedankte sich ausgiebig bei allen Blaumachern.

Schon beim Auftritt von Mono Inc. Wurde ein weiterer Aspekt deutlich, der das Plage Noire zu einem besonderen

Plage Noire - Mono Inc.

Plage Noire - Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Festival macht: Fast alle Acts durften in voller Konzertlänge auftreten. Diese Tatsache hatte zwei enorme Vorteile: Zum einen durften sich die Künstler richtig austoben, was ihnen die Fans natürlich dankten und zum anderen konnte man sich fast jeden Auftritt ansehen, da es zwar geringfügige Überschneidungen gab, aber die Konzerte jeweils lang genug waren.

Die Ohren wurden nach Mono Inc. von Funker Vogt massiert. Hier wurde uns schnell klar, das der Klang in der Mainstage – einem Zirkuszelt – wirklich gut war. So war es ein leichtes, den energiegeladenen Auftritt von Funker Vogt zu genießen.

Allerdings gab es in unseren Augen auch etwas zu kritisieren. Die Band Rotersand wurde in den kleinsten Konzertsaal – das Witthüs – gelegt. Das war eigentlich eine Fehlentscheidung. Dicht an dicht drängten sich die Fans vor der winzigen Bühne. Durch die Enge wurde jedoch die Stimmung nicht getrübt, ganz im Gegenteil, der Rotersand Auftritt war eine einzige Party. Der Sound hat auch hier mehr als gepasst, ich habe erfreut festgestellt, das der Bass meine Hosenbeine flattern ließ. Die Band selber machte das beste aus der Location und so rannte der Rotersand Frontmann mehr als einmal durch die begeisterte Menge.

Plage Noire - Fiddler's Green

Plage Noire - Fiddler's Green | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Den Freitag, bzw. Samstag morgen, beendete auf der Zeltbühne das außergewöhnliche Konzert von ASP, die natürlich vom ersten Ton an die versammelte Menge im brechend vollen Zirkuszelt in Ihrem Bann hatten. ASP spielten alle Hits und so blieben nach diesem Auftritt keine Wünsche offen bevor es dann mit Anne Clark den Abschluss des Tages zu sehen und natürlich vor allem zu hören gab. Hiernach verteilte sich die Menge auf die Bungalows oder ließ den Tag mit der After-Show-Party ausklingen, um freudig dem nächsten Tag entgegenzufiebern.

Der Samstag wurde Folkig eröffnet. Fiddler’s Green enterten die Zeltbühne und schafften es ohne Probleme, die Anwesenden in den Bann Ihres Irish-Folk-Rock zu ziehen. Spätestens beim Song “The Mermaid” hatte die sympathische Band auf Ihrer Seite, denn Sie forderten das Publikum auf, zwei Worte zu finden die im Refrain gegröhlt werden sollten. Natürlich waren schnell zwei passende gefunden, diese möchte ich hier allerdings aufgrund des Jugendschutzes nicht wiedergeben (Man betrachte einfach das Video am Ende des Artikels!).

Auf Fiddler’s Green folgten zwei weitere absolute Highlights des Plage Noire: Erst brachten Corvus Corax die Zeltbühne mit Ihrer genialen Show zum kochen, dann wurden die Fans vom Akkustik-Set von Deine Lakaien ins Träumen gebracht. Beim Auftritt von Deine Lakaien standen die Leute still vor der Bühne, um von der Stimme von Alexander Veljanow in den Bann gezogen zu werden. Ein paar Pärchen machten es sich kuschelnd auf dem Boden gemütlich und genossen das Konzert.

Nach drei wirklich gelungenen Shows in der Zeltbühne kam dann ein Dämpfer. Der Auftritt von London after Midnight. Es war für uns nicht festzustellen, wer dafür verantwortlich war, auf jeden Fall war der Sound plötzlich mehr als Schlecht. Der Bass war viel zu stark, alles dröhnte und die Instrumente wurden zusätzlich noch vom Schlagzeug übertönt. Die Hardcorefans störte das allerdings nicht und auch London after Midnight selber ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und spielten ohne sich etwas anmerken zu lassen Ihr Programm.

Plage Noire

Plage Noire | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Den Abschluss des Plage Noire bildeten dann Blutengel. Chris Pohl und seine Mädels überzeugten mit brillantem Sound und einer gewohnt beeindruckenden Bühnenshow. Leider war der Baltic Festsaal, in dem dieser Auftritt stattgefunden hat sehr schnell extrem voll, so das nicht jeder in den Genuss kam, die Show auf der kaum erhöhten Bühne auch zu sehen.

Alles in allem war das Plage Noire jedoch ein voller Erfolg und wir werden auch im kommenden Jahr gerne wieder auf dieses außergewöhnliche Festival gehen.

Lediglich die “normalen” Besucher der Ferienanlage müssen noch an diesen Event gewöhnt werden: Bei einem Strandspaziergang quittierten zwei Spaziergänge die Anwesenden Fans mit der Aussage “Guck mal da! Alles schwarze! Da – noch mehr schwarz!”. Aber das kriegen wir auch noch hin – den Einwohnern von Leipzig und Wacken ging es zu Anfang sicherlich auch nicht anders.

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Plage Noire Festival


M’Era Luna 2009

Various. Zillo (ALIVE) 2009, Audio CD, € 12,98

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Mono Inc.

Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Wir haben uns auf dem Plage Noire Festival mit Katha und Martin von Mono Inc. getroffen und in gemütlicher Runde ein kleines Interview geführt.

Stellt euch und eure Musik doch einmal vor.

Wir sind Mono Inc.. (Katha) Ich bin Katha. (Martin) Und ich bin Martin.Wir kommen aus Hamburg und machen eine Mischung aus Gothic und Rock. Wir haben noch zwei weitere Mitglieder: Manuel und Karl, die Gitarre und Bass spielen. Mono Inc. hat namens mäßig nichts mit Mono oder Stereo zu tun, sondern hängt mit Monomanie zusammen. Das ist ein Begriff aus der Krankheitslehre und bedeutet Teilwahnsinn. Also nicht Audio.

Woher bezieht Ihr die Inspirationen zu euren Songs? Gibt es bei euch ein Mastermind oder setzt Ihr euch alle zusammen? Oder bekommt Ihr einfach Geistesblitze?

Alles das. Du nimmst die Antworten vorweg. Es sind alles Geistesblitze und die Inspirationen kommen eigentlich aus dem täglichen Leben. Das neue Album “Voices of Doom”, welches gerade im Handel erschienen ist, ist musikalisch hauptsächlich durch die Live-Erlebnisse inspiriert, die wir im Frühjahr dieses Jahres hatten. Wir sind ja seit April fast durchgehend auf Tour gewesen. Dieses Album ist musikalisch auf Tour entstanden, das heißt, es hat sehr viel Adrenalin und sehr viel vom Livegefühl inne. “Voices of Doom” ist auch das erste Album, bei dem wir denken, das es das, was wir Live sind am besten auf CD transportiert. Lyrisches steht natürlich immer auf einem anderen Blatt Papier, das ist so meine (Martin) kleine Welt in meinen 14 Quadratmetern. Wenn ich dann die Jalousien herunter lasse und sich dann Dinge ergeben, die einfach ihren Lauf nehmen. Die kann ich auch nicht kontrollieren. Bei “Voices of Doom” war es so, das ich nachdem zwei Songs entstanden waren festgestellt habe, das es ein Konzeptalbum wird also textlich gesehen. Und das ist es letztendlich auch geworden. Es ging textlich wesentlich schneller als jedes andere Album, das ich je geschrieben habe. Es floss einfach. Das war sehr einfach. Ich hoffe, das bleibt so.

Wovon handeln eure Songs?

Auf jeden Fall muss man sagen, das es eher melancholische Sachen sind. Eher die dunkle Seite des Lebens, denn an hellen Tagen bin ich mit meiner Familie oder der Band grillen. Dann sind wir auf dem Fußballplatz oder genießen einfach den Sonnenschein. Und an den dunklen Tagen, zum Beispiel im November wenn es regnet, dann sitzt man im Studio und nimmt die Gitarre oder das Klavier und fängt an Songs zu schreiben. Das heißt, es ist alles grundsätzlich eher melancholisch geprägt.

Aber es gibt nicht einen Themenbereich, auf den Ihr euch fixiert?

Wir sind keine politische Band. Textlich handelt es von dem, was mich bewegt. Ich (Martin) schreibe die Texte Auto-biographisch. Und genau das ist es, was die Texte authentisch hält. Derjenige, der den Text schreibt, soll dazu stehen können. Wenn du als Texter rüberbringen kannst, das es deine Erfahrungen sind, dein Lebensweg, dann merkt das der Konsument, der Fan. Bisher haben wir damit gute Erfahrungen gemacht und werden das auch nicht ändern. Ich werde nicht über Sachen schreiben, von denen ich nichts verstehe.

Ihr wart vor kurzem mit ASP und Subway to Sally auf Tournee. Das sind ja zwei recht große Bands in der Szene. Was sind eure Eindrücke von dieser Tournee? Wie haben euch die Fans von ASP und Subway to Sally empfangen?

Bei Subway to Sally waren wir vorher schon ein wenig skeptisch, weil die eher in die Metal Richtung gehen. Wir sind halt

Mono Inc.

Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)

ein wenig poppiger, was wir nicht schlimm finden, aber wir hatten halt die Befürchtung, das es beim Publikum vielleicht nicht ganz so gut ankommt. Aber unsere Erwartungen wurden übertroffen. Es war total super und wir waren sehr begeistert, wie wir von den Fans angenommen wurden. Es war eine sehr schöne Tour von der wir auch sehr schöne Erinnerungen haben. Bei der ASP Tour waren dann auch tatsächlich Fans in der ersten Reihe, die schon bei der Subway to Sally Tour mit dabei waren. Das war ein sehr schönes Gefühl, weil es zeigt, das wir echt gut angekommen sind. Davon abgesehen ist es natürlich eine sehr schöne Erfahrung, das wir mit diesen Bands – also ASP, die ja heute Abend auch noch spielen und Subway to Sally, mit denen wir im nächsten Jahr viele Festivals spielen – so tiefe Freundschaften geschlossen haben, das wir uns auch privat treffen. Also zu wirklich privaten Veranstaltungen.

Also ist es nicht so, das Ihr komplett voneinander getrennt agiert habt?

Doch natürlich haben wir getrennte Garderoben und reisen auch getrennt an. Wenn wir zu einem Gig fahren, sind wir alles Profis, aber was man selten erlebt ist, das wir uns – wenn zum Beispiel Welpen geboren werden – gemeinsam treffen und den Grill anwerfen. Oder wenn Subway to Sally nach einem Headliner Gig in Wacken am nächsten Tag bei uns zum Mono Inc. Grillfest vorbeikommen. Das ist sicherlich etwas außergewöhnliches und da sind wir was den menschlichen Bereich angeht sehr stolz. Du hast halt im Musikgeschäft – und wir sind ja nicht erst seit gestern dabei – viele Interessengemeinschaften, viele Freunde aber auch viele “so called Friends” und da sind die Erfahrungen mit Subway to Sally speziell und auch mit ASP sehr angenehm. Das ändert einfach den Blickwinkel. Diese Bands sind nette Freunde, nette Kollegen, die wir jederzeit wieder gerne treffen. Das gilt auch nicht nur für die Musiker, die auf der Bühne stehen. Hinter so einer Band steht ja auch immer eine Crew, die aus zehn bis zwanzig Leuten besteht. Das war heute ein großes Hallo, als wir heute angekommen sind und unsere Crew die Crew von ASP getroffen hat. Alle liegen sich in den Armen und fangen schon an zu trinken, bevor der Job anfängt. Das fand ich nicht so gut. Aber unterm Strich ist es eine schöne Erfahrung.

Ihr habt gerade erst euer aktuelles Album “Voices of Doom” veröffentlicht. Gibt es trotzdem schon Pläne für einen Nachfolger? Ihr habt ja in letzter Zeit die Alben quasi im Jahresrhythmus veröffentlicht.

Ja teilweise sogar weniger. Wir haben jetzt drei Alben in zwei Jahren veröffentlicht und haben uns eigentlich gedacht, das wir uns jetzt eine kleine Veröffentlichungspause gönnen. Nun haben wir aber von unserer Plattenfirma erfahren, das wohl für den Herbst etwas geplant ist. Wir sind uns da noch nicht so ganz einig. Vielleicht werden wir ein Live-Album machen oder eine Live DVD von der Tour.

Habt Ihr bereits Live-Pläne für das kommende Jahr?

Ja wir haben bisher 18 bestätigte Club-Shows im Frühjahr (Die Termine findet Ihr am Ende des Interviews). Zusätzlich stehen glaube ich zehn Festivals schon fest. Also Amphi, Summer Breeze, Rock Harz und so weiter. Es wird auf jeden Fall schwierig uns nächstes Jahr aus dem Weg zu gehen.

Wie wichtig ist für die Band Mono Inc. Das Internet? Insbesondere Web 2.0 Plattformen wie MySpace, Last.fm Facebook usw. Habt Ihr da Leute, die das für euch verwalten oder regelt Ihr das selber?

Mono Inc.

Mono Inc. | Foto: blackrose (Necroweb.de)

Größtenteils machen wir das selber. Natürlich ist es so, das es wenn man 50.000 MySpace Freunde hat, irgendwann schwierig wird, alle Anfragen persönlich zu beantworten. Das passiert halt auch manchmal, das ein Fan zu mir kommt und sagt “Hey wir kennen uns doch, wir sind doch MySpace Freunde” und ich dann antworten muss: “Klar! Welcher von den 50.000 warst du grad?”. Das läuft also nicht mehr komplett durch unsere Hände, das geht einfach irgendwann nicht mehr. Aber wir versuchen natürlich so viel wie möglich selbst zu machen. Wir bekommen aber auch die Sachen, die wirklich relevant sind weitergeleitet. Ansonsten ist für Mono Inc. Das Internet genauso wichtig wie für jeden anderen Menschen auch. Wer kann noch ohne Outlook leben? Abgesehen von der Band läuft meine gesamte Kommunikation mittlerweile übers Netz.

Was ist euch wichtiger? Studioarbeit oder Live-Auftritte?

Sagen wir mal so: Die Studioarbeit ist natürlich extrem wichtig, da das die Basis ist für das, was du Live spielst. Live ist das natürlich so, das du in Zeiten von – Ich möchte jetzt keine anderen Bands dissen – iPod-Bands, die mit einem iPod auf die Bühne gehen, also hinten steht der iPod und vorne steht das Mikro, das ist nicht unsere Welt. Für uns hat das einfach nichts mehr mit Rock’n'Roll zu tun. Was das angeht sind wir eher traditionalistisch – Rock’n'Roll interessiert – und wollen das, was wir da darbieten, so gut es geht noch selber kreieren. Das bedeutet natürlich, das wir auf die Einspielung vom Bass nicht verzichten können, weil hier einfach kein Budget und auch kein Platz vorhanden ist für ein zwanzig Mann Orchester. Aber wir arbeiten alle wirklich Live. Aber für uns ist Live das wichtigste.

Tourtermine von Mono Inc. 2010:

21.01.2010 Osnabrück – Bastard (+Special Guest)
22.01.2010 Frankfurt – Nachtleben (+Special Guest)
23.01.2010 Wuppertal – LCB (+Special Guest)
28.01.2010 Köln – Underground (+Special Guest)
29.01.2010 Berlin – Magnet (+Special Guest)
30.01.2010 Leipzig – Moritzbastei (+Special Guest)
04.02.2010 Hamburg – Logo (+Special Guest)
26.02.2010 Stuttgart – Club Zentral (+Special Guest)
27.02.2010 Ingolstadt – Paradox (+Special Guest)
28.02.2010 München – Backstage Club (+Special Guest)
04.03.2010 Kiel – Pumpe (+Special Guest)
05.03.2010 Nürnberg – Hirsch (+Special Guest)
05.06.2010 Mülheim/Ruhr – Castle Rock
12.06.2010 Tutow – The Dark Place Festival
08.-10.07.2010 Quedlinburg/Ballenstedt – Rockharz Open-Air
25.07.2010 Köln – Amphi Festival

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Mono Inc. Homepage
Mono Inc. auf MySpace


Voices of Doom

Mono Inc.. Nocut (ALIVE) 2009, Audio CD, € 13,79

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Plage Noire

Plage Noire

Projekt Weltenbrand on Tour geht in die nächste Runde. Wir werden ab morgen vom Plage Noire Festival berichten, welches in der Ferienanlage Weissenhäuser Strand stattfindet.

Wie schon beim Creatures of all Hallow`s Even Festival werden wir euch auch diesmal direkt vom Festival mit Bildern und kleinen Stories versorgen, und natürlich auch wieder einen Abschlussbericht liefern.

Aber damit nicht genug. Wir werden unser Angebot erweitern. Nach dem Festival werdet Ihr hier eine umfangreiche Galerie vorfinden. Zudem werden wir auf dem Festival Interviews mit Mono Inc. und Blutengel führen, die Ihr dann ebenfalls nach dem Festival hier finden könnt.

Für Kurzentschlossene sei noch gesagt, das es nach wie vor kein Problem ist, auf das Plage Noire Festival zu fahren. Tagestickets gibt es schon ab 29€. Bereits ab 49€ bekommt Ihr ein Ticket für beide Festivaltage inklusive Übernachtung.

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Plage Noire Festival


Wer Sonst?/im Märchenland (Double Feature Single

Asp. TRISOL (Soulfood Music) 2009, Audio CD, € 7,38

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Plage Noire

Plage Noire

Unter dem Motto “Wir sind Liver als Live” werden wir am 13. und 14. November vom Plage Noire Festival in der Ferienanlage am Weissenhäuser Strand berichten. Bei uns bekommt Ihr im Gegensatz zu anderen Magazinen nicht bloß einen Abschlussbericht, sondern wir bringen euch Updates direkt vom Festival!

Wir werden regelmässig von den Gigs der Künstler aber auch von der Location und den Besuchern Fotos machen und diese hier auf der Homepage posten. Dazu servieren wir euch natürlich auch immer kleine Mini-Berichte.

Aber noch ist es nicht zu spät, selbst dabei zu sein, denn die Tickets für das Plage Noire wurden vom Veranstalter FKP Scorpio drastisch reduziert!

Bereits für nur 29€ bekommt Ihr ein Tagesticket, das gesamte Festival könnt Ihr zum unschlagbaren Preis von 49€ erleben. Und das inklusive Übernachtung.

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Plage Noire Festival


M’Era Luna 2009

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Plage Noire

Plage Noire

Es wird Ernst! Der Zeitplan für das Plage noire Festival, welches am 13. und 14. November In der Ferienanlage Weissenhäuser Strand an der Ostsee stattfindet, steht. Ihr findet ihn ein Stück weiter unten.

Zudem haben die Veranstalter das Rahmenprogramm um einen weiteren interessanten Punkt ergänzt: Eine Modenschau, die von sinnlich bis lasziv alles abdeckt, wird das Plage Noire abrunden. Hier werden in spannenden Choreografien alle Bereiche der “dunklen” Mode abgedeckt. Auf jeden Fall ein sehenswerter Programmpunkt.

Hier nun die endgültige timetable des Plage Noire Festivals:

Freitag, 13.11.2009

Zeltbühne

17:00 – 18:30 Mono Inc.
19:00 – 20:30 Funker Vogt
21:00 – 22:30 Apoptygma Berzerk
23:00 – 00:30 ASP

Baltic Festsaal

18:30- 20:00 In The Nursery
20:30- 22:00 And also the Trees
22:30- 23:30 Rabenschrey
00:00- 01:30 Anne Clark
01:45- 04:30 Aftershowparty mit DJ Mie & Mike Joyce

Witthus

18:00- 19:30 Persephone
20:00- 21:30 Fetisch:Mensch
22:00- 23:00 Rotersand
23:30- 00:30 Client
00:45- 04:30 Aftershowparty mit DJ Alexx Botox

Rondell

17:00- 23:45 Kurzfilme
00:00- 01:30 Mitternachtslesung mit Markus Heitz

Samstag 07.11.2009

Zeltbühne

17:00-18:30 Fiddler’s Green
19.00- 20:30 Corvus Corax
21:00- 22:30 Deine Lakeien (Akustik Set)
23:00- 00:30 London After Midnight

Baltic Festsaal

18:20- 18.55 The Cyberchrist Project
19:15-20:15 Solitary Experiments
20.45-21:45 Rabia Sorda
22:15- 23:30 Kirlian Camera
00:00- 01:30 Blutengel
01:45-04:50 Aftershowparty feat. Return of The Living Dead

Witthus

14:00- 16:00 Lesung mit Oswald Henke
16:30- 18:30 Lesung mit Emilie Autumn
20:15- 21:00 Modenschau
00:00- 04:00 Aftershowparty feat. Return of The Living Dead

Rondell

12:00-23:45 Kurzfilme
13:00 Meet & Greet mit ASP

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Wer Sonst?/im Märchenland (Ltd.ed.Double Featu

Asp. TRISOL (Soulfood Music) 2009, Audio CD, € 19,89

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