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Wacken | Bild: S.Förster

Wacken | Bild: S.Förster

Auch in diesem Jahr war das mittlerweile 21. Wacken Open Air Festival bereits Monate vor der Eröffnung restlos ausverkauft. Insgesamt freuten sich unglaubliche 82.500 Besucher auf das wohl größte Heavy Metal Festival der Welt.

Mittwoch

Absolut gemütlich und vor allem ohne Stauchaos oder ähnliche Verkehrsprobleme verlief die Anreise am Mittwoch. Wieder einmal hat sich gezeigt, das die Veranstalter des Wacken Open Air Festivals keine Neulinge mehr sind und nahezu jedes detail wirklich perfekt organisiert ist. Seit dem Verkehrschaos 2007 gab es eigentlich keinen nennenswerten Anreisestau zum W:O:A mehr.

Auf dem Zeltplatz (hier sei angemerkt, das wir auf dem Presseplatz gewohnt haben, daher sind die Schilderungen natürlich auch nur für diesen Platz gültig) fanden wir auch sehr schnell den idealen Platz für unser kleines Reich und bauten eben dieses auf. Die werten Kollegen vom Metal Hammer waren auch schon da, in diesem Jahr sogar mit zwei statt nur einem Nightliner Bussen. Hier wird Dekadenz noch wörtlich genommen.

Trotz der wenigen Schauer gelang es uns, unsere Zelte trocken aufzubauen, um dann unseren Platz zu inspizieren. Schnell wurde klar, das die Organisation zumindest für uns doch nicht so perfekt war, denn es standen auf dem gesamten Presseplatz nur genau zwei WC-

Dekadenz | Bild: S.Förster

Dekadenz | Bild: S.Förster

Kabinen für die Herren zur Verfügung und auch die Duschen waren schon mal hübscher. Dieses Wacken wird uns als das erste Festival in Erinnerung bleiben, auf dem die Männer Schlangen vorm WC bildeten.

Aber das soll nur am Rande erwähnt werden, denn schließlich geht es primär um die Musik. Den Mittwoch verbrachten wir jedoch mit aufbauen, einkaufen und dem einrichten, so dass wir an diesem Tag keine Band besuchten. Das war aber kein allzu großes Problem, da wir auf unserem Platz zumindest die Main Stages, Party Stage und auch die W.E.T. Stage problemlos und in guter Qualität hören konnten.

Donnerstag

Der Donnerstag stand dann allerdings ganz im Zeichen der Musik. Bereits um 13:30 ging es für uns zum “Red Bull” Bus, auf dem ein Secret Act auftreten sollte. Uns waren schon Gerüchte zu Ohren gekommen, die sich dann auch bestätigten, als Apocalyptica auf dem Bus (Ja, wirklich AUF dem Bus, auf dem Dach war eine kleine Bühne installiert) ordentlich abrockten. Anfangs war der Ton viel zu leise, dieses Problem wurde aber recht schnell behoben und aufgrund der Location konnte jeder der zahlreichen Anwesenden die Band wunderbar sehen.

Apocalyptica | Bild: S.Förster

Apocalyptica | Bild: S.Förster

Weiter ging es dann am Nachmittag mit Skyline, der Band von Wacken Mitgründer Thomas Jensen, die mittlerweile zum Glück wieder auftreten und eigentlich auf jedem Wacken Open Air hochkarätige Gäste auf die Bühne einladen. So auch dieses Mal. Doro und Udo Dirkschneider, der ja auch mit seiner Band U.D.O. auf dem Spielplan stand machten dieses Konzert zu einem wirklich gelungenen. Insbesondere “Balls to the Walls”, natürlich von Udo gesungen, begeisterte die Massen restlos.

Darauf folgte dann die Metal Hammer Award Verleihung bei der diverse Bands ausgezeichnet wurden. Die Gewinner wurden von den Lesern und der Redaktion ausgewählt. Zum Teil haben Bandmitglieder die Preise selbst entgegen genommen oder schickten Vertreter mit einer Videobotschaft nach Wacken. Die einzigen die sich, zur Unmut der Fans  komplett enthielten waren Rammstein, die die Auszeichnung “Bestes Album des Jahres” erhielten.

Der Donnerstag Abend stand dann wie jedes Jahr unter dem Motto “A Night to Remember” und war mit gleich drei hochkarätigen “alten” Bands besetzt. Alice Cooper, Mötley Crüe und Iron Maiden sollten diesen Abend zu einem besonderen machen. Das wurde er auch, denn alleine die Show von Alice Cooper, der diesen Reigen eröffnete, war einfach gewaltig und genial. Unter dem Motto “Theatre of Tragedy” ließ sich Cooper sein Alter, immerhin 62 Jahre nicht im geringsten anmerken und rockte souverän durch eine aufwändige Bühnenshow, bei der er viele genial inszenierte Tode starb.

Auch die Setlist stimmte absolut. Eröffnet und beendet von “School’s Out” gab Mr. Cooper eine abwechslungsreiche Variation aus altem und neuem Material zum besten. Highlight des Abends war meiner Ansicht nach der Klassiker “Poison”, bei dem offensichtlich jeder anwesende zu 100% textsicher war.

Alice Cooper | Bild: S.Förster

Alice Cooper | Bild: S.Förster

Auch Mötley Crüe gaben ihr bestes, und hatten kein Problem die Fans absolut unter Kontrolle zu bringen. Wir selbst haben zwar nur die letzten Songs erlebt, aber die Stimmung war bereits auf dem Siedepunkt, als der absolute Headliner dieses Festivals sich anschickte, den Boden in Wacken beben zu lassen.

Iron Maiden kamen, sahen und rockten alles nieder. In einem gewaltigen Konzert, bei dem keine Wünsche offen blieben zeigten Bruce Dickinson und seine Männer eindrucksvoll, dass sie ihren Status absolut verdient haben. Wie immer war Bruce nicht zu bremsen und war der einzige Musiker, der beide Mainstages ausnutze, um seine Energie zu entfalten. Und auch das Publikum gab alles. Alleine der Gesang der Fans bei den Klassikern “Fear of the Dark” und “666 – The Number of the Beast” trieb sicher nicht nur mir die Gänsehaut auf die Arme.

Viel besser hätte dieser Tag nicht enden können. Dies lag zwar primär, aber nicht nur an den Bands, denn wieder mal war bewiesen, das der Sound bei allen Bühnen erste Sahne ist und somit jedes weitere Konzert ein akustisches Highlight werden würde. Eine weitere positive Erkenntnis war, das auch in diesem Jahr die Fans extrem fair und freundlich sind und Wacken definitiv wieder ein friedliches Festival werden würde.

Für die einen war nun “Nachtruhe” angesagt, für die anderen (Headhunter) ging es ab zur W.E.T.-Stage, denn da fand bis 3 Uhr Metal-Karaoke mit internationaler Besetzung statt. Wer nun nicht genug hatte konnte noch bis 6 Uhr bei der offiziellen Metal Hammer Party bleiben und diverse Merchandise- und Promotionartikel gratis ergattern.

Freitag

Hypnotoad & Bastian | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Hypnotoad & Bastian | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Der Freitag begann gemütlich. Bastian von Van Canto und In Legend hatte sich angekündigt und hat uns zu einem ausgiebigen (mit Liebe frischgebrühten) Kaffee und einer wunderbaren Unterhaltung besucht. Hier bleibt nur zu sagen: Ein wirklich netter Mensch, von de es bei Projekt Weltenbrand sicherlich noch viel zu lesen geben wird.

Der Nachmittag begann dann mit einem fulminanten Auftritt, der Apokalyptischen Reiter, von dem zumindest Kollege Hypnotoad zumindest musikalisch nicht allzu viel mitbekommen hat, da er zu sehr mit Crowdsurfen und Moschen beschäftigt war. Insgesamt gab die Band aber wie gewohnt alles und hatte alle Anwesenden vom ersten Ton voll unter Kontrolle. Auch hier wurde eine geniale Setlist gespielt, die auch dementsprechend intensiv von den Leuten abgefeiert wurde. Wie immer gab es trotz der teils ruppigen Pits keinerlei nennenswerten Verletzten unter den Feiernden.  Ein Dank gilt da der Security, die die Crowdsurfer während des gesamten Festivals so heile wie möglich wieder auf festen Boden gebracht haben.

Nach einer kurzen Pause standen die Berliner Country-Rocker von The BossHoss auf der True Metal Stage. Sie gaben ein bunte Mischung ihrer bisher erschienen Songs zum Besten und holten sich weibliche Verstärkung aus dem Publikum auf die Bühne. Wie gewohnt folgte dann die nächste Band auf der Black Metal Stage. Dabei handelte es sich um Endstille, eine dem Stage-Namen alle Ehre machende Black Metal Band, aus der weitgehenden Nachbarschaft Wackens, denn die Band ist aus Kiel. Endstille lieferten eine recht makabere Bühnenshow ab. In Front stand eine, mit vermutlichen Kunstblut beschmierte, Stacheldrahtbarriere, die Jungs hatten auch teilweise weiße blutverschmierte T-Shirts an. Das “Highlight” war letztendlich das Anritzen der Zunge und  Einsauen des Publikums. Nun kommen wir zur Musik: Mit “Feindfahrt”, “Endstilles Reich”, “Dominanz”, “Frühlingserwachen” und “Bastard” wurden den feiernden Fans Songs aus fast allen Alben, ausser dem Debüt-Album entgegen geschmettert. Sogar aus ihrem kommenden Album “Infektion 1813″ gaben die Kieler den Song “When Kathaaria Falls” zum Besten.

Bevor es ab zur Grill-Pause ging, folgte auf der True Metal Stage die Band Kamelot. Frontmann Roy Khan spielte eine Art Best-Of-Setlist. Der einzige neue Song war “The Great Pandemonium”. Sonst waren u.a. die bekannten Hits “Center Of The Universe”, “The Haunting (Somewhere In Time)” und “March Of Mephisto” der Melodic-Metaller zu hören.

Crowdsurfer | Bild: S.Förster

Crowdsurfer | Bild: S.Förster

Nach den letzten Klängen von Arch Enemy, welche wir enstpannt aus Liegestühlen des Tabakstandes genoßen,  stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm. Grave Digger gaben mit Unterstützung von Van Canto und Hansi Kürsch von Blind Guardian ein wahrlich legendäres Jubiläumskonzert, anläßlich ihres 30-jährigen Bestehens. Dabei gab es eine spezielle Set-List, denn es wurde das komplette “Tunes Of War”-Album am Stück gespielt und “Ballad Of A Hangman”, “Excalibur” und das unverzichtbare “Heavy Metal Breakdown” als Zugabe. Besonders der Hit “Rebellion”, welcher jüngst von Van Canto gecovert wurde und daher auch von Van Canto begleitet wurde, ging komplett unter die Haut. Bei der Metal-Ballade “The Ballad Of Mary (Queen Of Scots)” überraschte Metal-Queen Doro Pesch als Duettpartnerin in einem sehr hübschen Abendkleid. Der Auftritt von Grave Digger wurde mit einen eindrucksvollen Aufmarsch einer 20-köpfigen Pipes & Drums Band zu “The Brave” eröffnet. Die Band ist zurecht eine der Legenden im Bereich des Power Metal und trotz des hohen Alters der Musiker gab auch diese Band alles und präsentierte eine wirklich geile Show.

Mit Slayer enterte im Anschluß eine weitere legendäre Band das W:O:A! Wie nicht anders zu erwarten war der fast gesamte Platz vor den Bühnen sehr voll, so dass der Eingang zum Infield geschloßen werden musste. Das schaffte dieses Jahr nur Iron Maiden am Abend vorher. Als Wiedergutmachung des 2003 eher unglücklichen Auftritts, spielten sie eine geniale Best-Of-Setlist mit der sie in 75 Minuten alles in Grund und Boden rockten. Dies trotz der Tatsache, dass Tom Araya immernoch Rückenprobleme hat, was man an seiner eher statischen Körperhaltung sah.

Setlist Slayer: “World Painted Blood”, “Hate Worldwide”, “War Ensemble”, “Expendable Youth”, “Dead Skin Mask”, “Seasons In The Abyss”, “Hell Awaits”, “Spirit In Black”, “Mandatory Suicide”, “Chemical Warfare”, “Raining Blood”, “South Of Heaven” und natürlich “Angel Of Death”

Chillen | Bild: S.Förster

Chillen | Bild: S.Förster

Das Publikum verschnaufte nun kurz bevor es mit den kanadischen Heavy-Metal-Urgesteinen von Anvil weiterging. Diese erleben gerade ihren 3ten Karrierefrühling dank der Dokumentarverfilmung ihrer Bandgeschichte. Dem enstprechend waren sie auch sehr gut aufgelegt bei ihrem Auftritt und boten Songs (u.a. 666, School Love, Metal on Metal, Forged in Fire) aus ihrer gesamten Karriere dar.

Den Abschluß bildete mit Corvus Corax eine Mittelalterband mit ihrem Programm “Cantus Baranus II”, dabei gab es die Urauführung der Titelmusik des Computerspiels “Dragon Age: Origins”. Dafür hatte der Entwickler extra für Wacken ein Video angefertigt. Ansich ist ja nix gegen eine Band mit alternativer Musik auf einen Metal Festival einzuwenden, aber bei solcher eher schwergängigeren Musik wäre ein etwas früherer Auftrittszeitpunkt von Vorteil gewesen oder man hätte Teufel’s Band Tanzwut engagiert. Aufgrund der schon sehr weit fortgeschrittenen Nacht und vielleicht auch des Alkoholpegels kam keine richtige Stimmung vor der Bühne auf. An Corvus Corax lag es nicht, denn sie boten eine sehr ansehbare Bühnenshow mit vielen Feuereffekten. Dieses würdigte das Publikum auch fair mit Applaus. Eigentlich sollte die Nacht für Headhunter bei der Metal-Karaoke ausklingen. Diese fiel aber leider aus, da die Karaoke-Technik nicht mehr wollte. So endete für ihn die Nacht auf irgendeinem der Zeltplätze.

Samstag

Bereits am Mittag war es endlich Zeit, einen Auftritt der Blasmusikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wacken, genannt “W:O:A Firefighters” zu besuchen. Wie immer hatte die Kapelle keine Probleme damit, das Publikum zu kontrollieren und alle Aktionen, besonders das kultige hinsetzen und bei beginn der Musik aufstehen wurde von jedem Anwesenden befolgt. Zu all Ihren Klassikern wie dem “Schleswig-Holstein Lied” oder “Pillermann, FoXXe, Arsch” wurde auf diverseste Arten gefeiert. Es wurde geschunkelt, nahezu endlose Polonaisen gestartet und natürlich durften auch Crowdsurfer nicht fehlen. Alles in allem sind die “W:O:A Firefighters” mehr als kultig und auch für Blasmusik-Hasser mehr als besuchenswert.

W:O:A Firefighter | Bild: S.Förster

W:O:A Firefighter | Bild: S.Förster

Auch wenn viele Fans sicherlich anderer Meinung waren, war der Auftritt von Edguy eher mäßig. Die Band absolvierte zumindest in meinen Augen recht lustlos ihr Programm, wirkliche Freude kam jedenfalls bei mir (Hypnotoad) nicht auf. Da war Headhunter etwas anderer Meinung und fand den Auftritt von Herrn Sammet gut, aber auch nicht überragend.

Während sich Hypnotoad zum Ausruhen zurück zog (es sei dem alten Mann, im “hohen Alter” Anfang seiner 3ten Lebensdekade, gegönnt), blieb Headhunter bei den Mainstages. Denn es kündigte sich auf der Black Metal Stage eine weitere sehenswerte Band an. Die Norweger von Immortal überzeugten die zahlreichen wartenden Metalheads mit einer geilen Show mit Songs wie “Sons of Northern Darkness”, “Norden on Fire” und “One by One”. Dabei konnte ich in einem interessanten Gespräch feststellen, das Metalheads sogar aus Neuseeland in Wacken anwesend waren.

Kaum waren Immortal fertig, begann auf der True Metal Stage die Band Soulfly der begeisterten Menge einzuheizen. Sie spielten mit ca. 15 Songs eine ziemlich lange Setlist gegenüber Auftritten bei anderen Festivals. Dabei durften die Sepultura Cover “Refuse/Resist”, “Troops of Doom” und “Roots Bloody Roots” natürlich nicht fehlen.

Fear Factory hörten wir uns nur aus der Ferne an, da selbst die härtesten Metalheads mal eine kurze Pause brauchen um sich zu stärken und die Füße etwas auszuruhen. Man konnte aber “Shock”, “Powershifter”, “Martyr” und noch einige weitere Songs vom Zelt aus gut vernehmen.

Für Hypnotoad stand währenddessen nur noch der mittlerweile legendäre Mambo Kurt auf dem imaginären Zettel. Auch dieser spielte alle seine Klassiker, so dass die Menge schnell kochte. Auch wenn er im Interview mit uns (Siehe: Mambo Kurt Interview) angekündigt hat, keine Orgel auf dem diesjährigen Wacken Open Air zu zerstören, holte er trotzdem einen Fan auf die Bühne, mit dem er nach der Ankündigung “Diese Orgel spielt jetzt Ihren letzten Song: Let the Hammer fall von Hammerfall” unter Zuhilfenahme eines Vorschlaghammers das Instrument nach allen Regeln der Kunst zerlegte. Aber Mambo Kurt wäre nicht er, wenn er anschließend nicht mit Synthie und anderen komischen Instrumenten bis hin zum C64 weiter seine Interpretationen von Hits gespielt hätte. Highlights waren sicher “Mexiko” (Im Original von den Böhsen Onkelz), “Maria” (Im Original von Scooter) und natürlich “Ice Ice Baby” (Im Original von Vanilla Ice), zu dem es dann auch eine Wall of Death gab.

Abendstimmung | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Abendstimmung | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)

Den krönenden Abschluß des W:O:A 2010 bildete U.D.O.!
Udo Dirkschneider und seine Band brachten mit ihrer hammergeilen Performance die Massen zum Kochen. Vorallem mit der heimlichen, inoffiziellen Wackenhymne “Heavy Metal WOA”, aber auch Songs wie “Dominator”, “Vendetta” oder “Man And Machine” verursachten bei den Metalheads Extase. Für mich eines der diesjährigen Highlights, da alles stimmte von der Performance der Band bis hin zur Stimmung der Metalheads!
Da die Karaoke-Technik immer noch schrott war, ging die Party für Headhunter auf einen der Zeltplätze weiter, bevor er noch einen kurzen Abstecher zu den VIP-Bars machte und dort mal kurzzeitig ausversehen Mitglied von Caliban war. Danach war das W:O:A 2010 leider schon Geschichte.

Sonntag

Da wir unseren Platz recht früh räumen mussten, gibt es vom Sonntag nicht viel zu erzählen. Nennenswert ist lediglich die 14-stündige abenteuerliche Heimfahrt mit Taxi und Bahn von Headhunter und Hypnotoad’s knapp 5-stündiger Stau bis Hamburg, der allerdings mehr durch Baustellen als durch schlechte Organisation ausgelöst wurde.

Der Stau war aber trotzdem sehr amüsant, da er im Grunde eine einzige Party war, bei dem die “nicht Wackener” Autofahrer mehr als blöd guckten, wenn die Menschen einfach mal aussteigen und am Autobahnrand die Blase entleerten oder ähnliches.

Alles in allem war auch dieses Wacken Open Air wieder ein mehr als geniales Festival, das uns extrem begeistert hat.

So bleibt uns nur zu sagen:

See you next Year in Wacken! Rain or Shine!

Related Links:

Wacken Open Air
Fotogalerie Wacken 2010 bei Projekt Weltenbrand
Fotogalerie Wacken 2010 bei NecroWeb


The Final Frontier (Limited Metal Tin Box)

Iron Maiden. EMI Catalo (EMI) 2010, Audio CD, € 13,90

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Wacken Flyer 2011

Wacken Flyer 2011

Pünktlich nach dem verstummen der letzten Töne von U.D.O. wurde Sonntags frühs um 3 Uhr ein Abschlußtrailer auf den 3 riesen Videowänden vorgestellt (welchen ihr am Ende anschauen könnt), in dem schon 4 Bands für nächstes Jahr bekannt gegeben wurden. Die Ehre der ersten bestätigten Bands haben Apocalyptica, Avantasia, Blind Guardian und Suicidal Tendencies!

Kaum ist das W:O:A 2010 mit unglaublichen 82.500 Metalheads vorbei, da hat der Vorverkauf für das, vom 04.08.-06.08.2011 stattfindete, 22. Wacken Open Air begonnen. Nach nur 5 Stunden war das auf 10.000 Tickets limitierte X-Mas-Paket ausverkauft!!!  Es ist zu erwarten, dass das Open Air wieder einige Monate vorher ausverkauft sein wird. Also solltet ihr nicht zu lang warten mit der Bestellung der Tickets, denn es wird wieder keine Tagestickets geben.

Die sehr begehrte normalen Original-Wacken-Tickets (keine Computertickets!) gibt es nur bei Metaltix.com für EUR 120,- plus VVK-Gebühr EUR 10,00 + Porto. Das W:O:A-Team bittet euch dringlich darum, den Tickethandel bei Ebay, Seatwave, Viagogo und sonstigen Abzockern zu verhindern! Für den sicheren Tickettausch und Weiterverkauf gibt es die Möglichkeit die, eigens dafür eingerichtete, kostenlose Tickettauschbörse oder Ticketrückversicherung zu nutzen. Leider gab es dieses Jahr wieder einige Metalheads die Betrügern zum Opfer vielen, daher warnt das W:O:A-Team vor gefälschten Tickets auf fremden Ticketseiten! Den gesamten Betrugsopfern wurde aber trotzdem dankeswerterweise der Zugang auf das Festivalgelände gewährt, desweiteren wurde gemeinsam Anzeige erstattet. Also achtet darauf wo ihr euere Tickets kauft!

Das W:O:A 3-Tages ALL-IN Ticket beinhaltet wieder:

  • freies Parken (für jegliches KFZ egal ob Auto, Bus, Motorrad, Wohnwagen oder Wohnmobil)
  • freies Camping -direkt am KFZ gemäß dem W:O:A Feeling (soweit die Witterungslage dieses erlaubt).
  • wie immer gibt es keine Limitierungen in der Mitnahme von Getränken oder sonstiger Verpflegung auf dem Park- u. Campinggelände
  • nur Grünflächen, direkte Wege zum Festivalgelände (soweit die Witterungslage dieses erlaubt).
  • Shuttle zum Wackener Schwimmbad.
  • diverse hochwertige Überraschungen = Full Metal Bag
  • und vieles mehr……

VVK-Start: Montag, 09.08.2010 – 13 h
Jeder Besteller kann nur maximal 10 Tickets bestellen!
Der Versand startet ab Ende August

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Wacken Open Air
orginal Wacken Ticket-Shop


Wacken Open Air-20 Years of Metal Jewels

Various. Zyx/Gcr (ZYX) 2009, Audio CD, € 13,48

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Apocalyptica | Quelle: Apocalyptica.com

Kurz bevor die Meister des Chello-Rocks mit ihrem siebten Album “7th Symphony” an den Start gehen, ist nun die  erste Single “End Of Me”  letzten Freitag erschienen.

Die vier finnischen Jungs von Apocalyptica haben mit Bush-Frontmann Gavin Rossdale einen exzellenten Duettpartner ins Boot geholt. Das offizielle Video gibt es bereits im Netz zu sehen. Die Finnen gewähren sogar in einem Making-Of-Video einen Blick hinter die Kulissen des Videodrehs in Los Angeles. Dieses könnt ihr HIER finden. Das dazugehörige Album wird ab dem 20. August für euch bei sämtlichen gut sortierten Plattenabteilungen rumliegen und in vielen bekannten Onlineshops erhältlich sein.

Bei ihrem neusten Album haben sie sich auch wieder hochkarätige Unterstützung gesichert. Neben Gavin Rossdale ist u.a. Slayer-Schlagzeuger Dave Lombardo bei dem Song “2010″ zu Gast, auf “Bring Them To Light” ist Joseph Duplantier (Sänger und Gitarrist von Gojira) zu hören, “Broken Pieces” wurde von Flyleaf-Sängerin Lacey Sturm bereichert und Brent Smith von der Band Shinedown lieh den Song “Not Strong Enough” seine Stimme.

Tracklist “7th Symphony” (Special Edition)

Disk 1:

  • 1. At The Gates Of Manala
  • 2. End Of Me
  • 3. Not Strong Enough
  • 4. 2010
  • 5. Through Paris In A Sportscar
  • 6. Beautiful
  • 7. Broken Pieces
  • 8. On The Rooftop With Quasimodo
  • 9. Bring Them To Light
  • 10. Sacra
  • 11. Rage Of Poseidon – Premium Version
  • 12. The Shadow Of Venus

Disk 2:

  • 1. Beautiful – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 2. Not Strong Enough – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 3. End Of Me – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 4. I Don’t Care – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 5. Sacra – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 6. Bittersweet – Live at the Sibelius Academy Helsinki
  • 7. Rage Of Poseidon – Loop

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7th Symphony

Apocalyptica. Dra (Sony Music) 2010, Audio CD, € 12,99

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Apocalyptica | Quelle: Apocalyptica.com

Nun endliche verkünden Apocalyptica, die Meister des Chello Rock, ein Nachfolgealbum des 2007er Welterfolges “Worlds Collide”. Dieses wird diesen Sommer erscheinen, aber das genaue Datum und der Name steht leider noch nicht fest.

Die vier Jungs (Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen, Perttu Kivilaakso und Mikko Sirén) von Apocalyptica haben sich zur Zeit in ein gemütliches warmes Studio in Finnland zurückgezogen, um die letzten Arbeiten und Feinschliffe am Album zu tätigen.  Es werden auch wieder sehr hochkarätige Gastmusiker an diesem Album mitwirken, soviel wurde schon bekannt. Dies verhalf auch dem letzten Album zu einen riesen Erfolg selbst in Amerika, wo die Single „I Don’t Care” Nummer 1 in den Radio-Charts und auf Platz 3 der Alternative Charts erreichte.

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Worlds Collide (Deluxe Edition)

Apocalyptica. GUN 2007, Audio CD, € 8,99

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