Creatures of all Hallow’s Even: Abschlussbericht
November 3, 2009 | No Comments | Creatures of all Hallow's Even, Eventbericht, Festivalnews, Projekt Weltenbrand on Tour
Ihr habt ja sicherlich meine kleinen Meldungen direkt vom Creatures of all Hallow’s Even Festival verfolgt. Hier nun ein ausführlicher Abschlussbericht. Einen noch detaillierteren Bericht gibt es bei unserem Partnermagazin Necroweb. Dort findet Ihr in Kürze auch jede Menge Fotos und Interviews mit ApoVelation, Stahlmann, Nachtblut und Down Below.
Das Creatures of all Hallow`s Even Festival fand in der Musa in Göttingen statt. Normalerweise steigen hier eher punkige Events wie wir erfahren haben, aber der Veranstalter Roughtone Records war der Meinung mit der Musa den idealen Veranstaltungsort gefunden zu haben. Diese Entscheidung war absolut richtig. Die Locationgrösse passte perfekt zur Anzahl der Besucher, niemand musste Angst haben, das man ihm auf die Füße tritt, trotzdem kam vor der Bühne genug Stimmung auf.
Auch die Organisation war hervorragend. Es gab keine nennenswerten Pannen, Ausfälle oder Verzögerungen.
Musikalisch wurde das Creatures of all Hallow’s Even von der Erlanger Gothic-Rock Band ApoVelation eröffnet, die nicht nur musikalisch, sondern insbesondere durch ihre ausgefallene Bühnenperformance überzeugten. Leider befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht allzu viele Zuschauer in der Musa, was Sänger Andy allerdings nicht davon abhielt, mit den Anwesenden zu interagieren und sogar singend durch die Besucher zu wandern. Es war generell sehr erfreulich, das die Band – auch wenn nicht viele Ihren Auftritt verfolgten – eine großartige Spielfreude an den Tag legte. Im Interview war sich die Band einig, das ApoVelation immer alles geben, ganz egal wie viele Besucher da sind. Eine sehr lobenswerte Einstellung.
Spätestens als dann Nachtblut die Bühne betraten, wurde klar, das der Veranstalter Mut hat. Schon optisch sah man
Nachtblut an, was sie spielen: Dark Metal. Dieser doch recht extreme Genrewechsel machte aber den Besuchern überhaupt nichts aus. Ganz im Gegenteil: Dadurch das Nachtblut mit vielen eigenen Fans anreisten kam zum ersten Mal richtig Stimmung auf, die sich über den Rest des Abends hinziehen sollte. Nachtblut überzeugten aber nicht nur musikalisch – Das Highlight des Auftritts war sicherlich die geniale Cover Version des Die Prinzen Klassikers “Alles Nur Geklaut” – auch menschlich waren die Jungs und das Mädel super drauf. Sie mischten sich nach dem Auftritt unter die Leute, gaben gerne Autogramme und stellten sich den Fragen der Fans. Zudem zögerten sie keine Sekunde, als ich sie um ein Interview bat und sagten direkt zu. Dieses könnt Ihr in Kürze auf Necroweb lesen.
Die Auftritte von Lord of the Lost und Treibhaus konnte ich leider nicht verfolgen, da ich in der Zeit Interviews absolviert habe. Auf Nachfrage bei einigen Zuschauern erfuhr ich aber, das auch diese beiden Bands gelungene Shows dargeboten haben.
Zu Stahlmann war ich dann wieder einsatzbereit und konnte mir deren beeindruckende Live Performance anschauen. Eine wirklich gelungene Kombination aus dem Sound der “Neuen Deutschen Härte” und einer Marionetten Show beeindruckte das Publikum sichtlich.
Anschließend betraten dann die Headliner Down Below die Bühne. Leider waren aufgrund der späten Stunde nicht mehr so viele Besucher anwesend. Diejenigen die Down Below erlebt haben, waren auf jeden Fall begeistert. Die Show war sehr amüsant und auch das Publikum wurde kräftig mit einbezogen.
Das Creatures of all Hallow’s Even war definitiv ein sehr gelungenes Festival, das im kommenden Jahr auf jeden Fall wiederholt wird.
Mein besonderer Dank gilt dem Veranstalter Roughtone Records und natürlich allen teilnehmenden Bands für die hervorragende Zusammenarbeit!
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