Die Synthpop-Titanen And One müssen leider ihre gesamten Auftritte in diesem Monat (Nürnberg, Rostock und München) absagen! Keine Angst diese werden nicht ersatzlos ausfallen, sondern an der “Tanzomat Fulltimeshow” hinten angehängt.
Es liegt nicht daran das Steve Naghavi das neue Material noch nicht fertig hat, wie manche Leute jetzt spotten würden, sondern dahinter steckt ein viel ernsterer Grund. Chris Ruiz muss an der Hand operiert werden.
Steve: “Chris kriegt seine Finger nicht richtig bewegt und wird an der Kralle operiert. Haben deswegen den Tourplan ein wenig umbauen müssen. Aber ausfallen tut kein Konzert.”
Einzig den Auftritt bei “Eine Nacht im Bergwerk” am 04. Septmeber absolvieren sie noch, da der Veranstalter so kurzfristig keinen Ersatz finden würde und schon ASP absagen mussten. Die Tickets für die verschobenen drei Konzerte behalten trotzdem ihre Gültigkeit. Wer bis jetzt noch keins hat, der kann nach wie vor noch für 15 Euro (+ Gebühren und Versand) im Bodypop-Shop zuschlagen. Auch für die drei verschobenen Konzerte sind noch Tickets erhältlich.
Einige werden sich nun wundern warum in der Überschrift das Wort “Festival” in Mehrzahl geschrieben ist. Dies ist kein Fehler, sondern das stimmt so wie es dort steht. Nach 3 Jahren Blackfield Festival in Gelsenkirchen wird das Festival “geklont”!
Das Festival wird zeitgleich am 25. & 26. Juni 2011 in Gelsenkirchener Amphitheater (NRW) und in der Querfurter Burg (Sachsen-Anhalt) stattfinden. Die Veranstalter versuchen ein identisches Line-Up für beide Orte auf die Beine zu stellen. Es wird unumgänglich Abweichungen geben, dies ist schon bei den ersten Bandbestätigungen zu sehen, da bei einigen Bands der Terminkalender für den Sommer 2011 schon etwas gefüllt ist.
Bisher wurden Apoptygma Berzerk, Sono und Dreadful Shadows bestätigt. Hier kommt nun die erste Abweichung im Line-Up ins Spiel, denn Dreadful Shadows werden nur in Querfurt auftreten, da es terminlich nicht möglich ist auch in Gelsenkirchen teilzunehmen. Apoptygma Berzerk und Sono könnt ihr dagegen an beiden Orten sehen. Sono holen damit ihren ausgefallen Auftritt vom letzten mal nach.
Für die Frühbucher unter euch gibt es eine besondere Aktion. Vom Vorverkaufsstart am 30.08.2010 bis zum 31.10.2010 sind die orginal Festivaltickets (2 Tage) aus dem Blackfield Shop 10,- € günstiger! Ab dem 01.11.2010 wird der Vorverkauf über alle anderen Systeme freigeschaltet und die Sonderaktion beendet. Also ran an die Tickets ;-)
Hier nun noch die Sonderpreise: 2-Tage Festivalticket: 44,50 * 2-Tage Festivalticket inkl. Camping: 56,50 * Tagesticket: 44,50 *
* zzgl. Versand- & Bearbeitungsgebühr pro Bestellung (unabhängig von der Ticketanzahl)
Die Vorbereitungen und Vorverkauf für das VII. Amphi Festival haben kurz nach dem Ende des diesjährigen Festivals begonnen. Nun gibt es die ersten hochkarätigen Bandbestätigungen für die, vom 16. bis 17. Juli 2011 stattfindende, siebente Auflage zu vermelden.
Euch erwarten am Kölner Tanzbrunnen wieder rund 34 Bands auf den 2 Bühnen, sowie ein bestuhltes Rahmenprogramm im Theater und Aftershowparties. Zum Start gibt es ein sehr abwechslungsreiches und gut gefülltes Paket mit insgesamt 14 Bands! Darunter verstecken sich Highlights wie Die Krupps und Das Ich.
Hier die bisher 14 bestätigten Bands:
Die Krupps + Tanzwut + Zeraphine + Das Ich + Dreadful Shadows + Diorama + In The Nursery + Mind.In.A.Box + Grendel + Winterkälte + Staubkind + Der Fluch + Klangstabil + Persephone
Es sind aber noch mehr Amphi-News zu vekünden! Die limitierten 5+1 Gruppentickets wird es wieder geben. Dieses bedeutet man bekommt 6 Tickets und muss nur 5 bezahlen. Diese Tickets sind als Tagestickets oder als Wochenendtickets im Amphi-Shop erhältlich. Außerdem gibt es die “Amphi Festival Geschenk-Box” wieder im schicken Design, samt hochwertiger Metallprägung. Die Geschenk-Box ist ab 10.10.2010 exklusiv im Amphi Festival Shop zum Preis von 74,99 € (inklusive Vvk.-Gebühren, zzgl. Verpackung und Versand) erhältlich.
Die Box enthält: 1 original Wochenendticket zum Amphi Festival 2011 + 1 Amphi Festival Sampler 2010+ Amphi Festival Geschenkschokolade (100g) + 1 Bändchen (Lanyard) + 1 Amphi Festival Sticker (14,8 x 5 cm) + Amphi Postkarte
Erstmals wagt die Hamburger Agentur mit dem Pluswelt-Festival einen Schritt in die Hauptstadt. Während in Krefeld am Folgetag bereits das 9. Festival mit ähnlichem Line-Up stattfindet, feiert die Veranstaltung von Pluswelt Promotion in Berlin am 29. Oktober 2010 Premiere. Bunt gemischt präsentiert man im Postbahnhof (direkt am Ostbahnhof) mit Portion Control und Dupont elektronische Musik der härteren Gangart, im Gothic-Bereich treten als einzige deutsche Band Scream Silence aus Berlin neben einer Wave-Legende aus den 80er Jahren namens Clan of Xymox auf, und last but not least legen Sono und vor allem Mesh die Messlatte des Pop ganz weit oben an. Den Abend ausklingen lassen neben Berliner Szene-DJs auch Steffen und Thomas von De/Vision an den Turntables.
Die Künstler in Kurzform:
Mesh 1998 traten die Briten Mesh zum ersten Mal vor größerem Publikum im Vorprogramm von De/Vision im Huxley´s in Erscheinung. Seitdem ist die Band aus Bristol auf keiner Tournee in Berlin mehr wegzudenken. In London hatte die Band bereits Zuschauer wie Robbie Williams und auch Depeche Mode im Publikum. Mit ihrem neuen Album „A perfect solution“ präsentieren Mesh erstklassigen Electro-Pop und schafften nach einem guten Dutzend Club-Hits („You didn`t want me“, „Trust you“, „Leave you nothing“ oder „Crash“) einmal mehr hervorragende Chartplatzierungen. Ein Jahr ist ihre letzte Show in Berlin her. Umso mehr wird es Zeit: Mesh werden ihrer Headliner-Rolle ganz sicher mehr als gerecht!
Clan of Xymox Bereits in den 80er Jahren gestartet, haben Clan of Xymox – ursprünglich aus Holland – ihr 25jähriges Bandjubiläum bereits hinter sich. Damals überzeugte die Band um Frontmann Ronny Moorings mit Perlen wie „Moscoviet Mosquito“ oder „Louise“, nach dem Comeback im Jahre 1997 trafen Club-Hits wie „This world“ oder „Jasmine and Rose“ erneut den Nerv der Szene. Jüngst löste die Band mit „Heroes“, einem Cover des alten Bowie-Klassikers das Fieber wieder aus. Im Gothic-Wave-Genre ist die Band absolut nicht wegzudenken. Clan of Xymox spielen eine ihrer wenigen Club-Shows in Deutschland im Rahmen des Pluswelt-Festivals!
Sono Fast 10 Jahre ist es her, als ein Erdbeben namens „Keep control“ die Clubs des Erdenballs erschütterte und das Hamburger Trio Sono in den Fokus der Öffentlichkeit katapultierte. Seitdem ist viel Wasser die Elbe runter geflossen, und es wurde auf vielen Bühnen gespielt, sowohl in kleinen Clubs als auch auf großen Festivals. Sono haben bewiesen, dass eines ihrer größten Talente ihre Vielfältigkeit ist. Man kann wohl guten Gewissens behaupten, dass es keinen zweiten Act im elektronischen Bereich gibt, der sowohl die Loveparade als auch ein Pluswelt-Festival beschallt, die Clubs auseinandernimmt, um dann eine Woche später auf der großen Bühne echte Konzertatmosphäre schafft.
Portion Control Portion Control ist eine britische Elektro- und Industrialband, die 1980 in London gegründet wurde. Ihren Musikstil bezeichnen sie als Elektropunk oder harte rhythmische Elektronik. Ihr Status als eine der bekanntesten obskuren Electrobands der Welt wird durch die Tatsache unterstrichen, dass Acts wie Depeche Mode, Skinny Puppy, Front Line Assembly, NIN und Orbital schon von Portion Control gehört und gesprochen haben. 1983 waren Portion Control in England bereits im Vorprogramm von Depeche Mode zu sehen. Nach dem erfolgreichen Release des Doppelalbums „Crop“ im Jahr 2009 kehrten die Jungs dieses Jahr mit komplett neuem Material zurück und zeigen, dass sie noch immer bahnbrechendes auf dem Gebiet der elektronischen Musik leisten und immer wieder neue Türen aufzustoßen vermögen.
Scream Silence „Apathology“ heisst das aktuelle Album der Jungs, die am 29. Oktober als Lokalmatadoren auf der Bühne stehen werden. Die Berliner feierten im vergangenen Jahr ihr 10jähriges Bestehen und haben mit ihrem Gothic Rock bereits europaweit auf diversen Open Airs und Club-Shows beachtliche Erfolge verzeichnen können. Im April 2009 spielte man im Vorprogramm von Zeromancer und macht im Rahmen dieser Tour auch beim 2-tägigen Pluswelt-Festival in Krefeld Station. Kräftige Gitarren und dennoch feinste Melodien, die unter die Haut gehen, das zeichnet Scream Silence aus.
Dupont Mit Dupont hat die Agentur einen würdigen „Opening Act“ gefunden: Als sie 1999 in Stockholm als Trio begannen, machten sie sich in Schweden schnell einen Namen. Und schon im April des Jahres 2000 erblickte die erste EP auf dem deutschen Label “Life is Painful” das Licht der Welt. Nach der Veröffentlichung ihres Debüts “Ukraina” (2001) wurde die Band zum jetzigen Duo, bei dem Riccardo den Vocalpart inne hat und Dannuci die Synthies bedient. Auch die Musik von Dupont nahm eine Wendung vom eher typischen Oldschool-EBM Sound hin zu moderneren Klängen. Endlich kehrt der in Stockholm beheimatete Act mit dem neuen Album “Entering the Ice Age” zurück. Sie mischen hierauf härtere Beats und Rhythmen mit einer gleich großen Dosis feinem Electronic-Pop.
Die am 22. Oktober erscheinende zweite Akustik-DVD der Brandenburger von Subway to Sally wird in Kooperation mit UCI Kinowelt von fünf exklusiven Kinopremieren begleitet: in Berlin, Hamburg, Bochum, München und Dresden wird die DVD bereits eine Woche vor ihrer Veröffentlichung im Kinosaal gezeigt, jeweils mit Anwesenheit der kompletten Band.
Die Kinopremieren sind dabei zum Eintrittspreis von 6 Euro für jeden zugänglich. Aufführungsbeginn ist 20 Uhr. Jeweils ab 19 Uhr werden Subway to Sally komplett vor Ort sein und sich im Foyer Zeit für Autogramme und einen kleinen Plausch mit den Besuchern nehmen. Die DVD wird in dem Rahmen auch bereits erhältlich sein.
Bei „Nackt II“ wird es sich um den aufwändig geplanten und mitgefilmten Nachfolger der „Nackt“-DVD aus dem Jahr 2006 handeln, die mittlerweile aufgrund ihres großen Verkaufserfolges vergoldet wurde. Für „Nackt II“ wurden zwei Konzerte, Leipzig und Stuttgart, der Akustiktour in diesem April aufgezeichnet. Neben einem kompletten Konzertmitschnitt wird die DVD allerhand Bonusmaterial beinhalten, das die Band erneut auch von ihrer persönlichen Seite zeigt.
„Nackt II“ wird zudem die erste große Veröffentlichung des vor einigen Monaten gegründeten bandeigenen Labels „Subway To Sally“ (im Vertrieb der Universal) sein.
Auch wird es ab 17. Dezember wieder eine Weihnachtstournee von Subway to Sally geben. Zehn Termine wird die Winter-Gastspielreise, die in der Bandgeschichte bereits Tradition hat, umfassen. Die umtriebige Gruppe hatte sich selbst einst am 30.12.2009 eine „Eisheilige Nacht“ in Potsdam beschert, indem sie ihr kultträchtiges Jahresabschlusskonzert kurzerhand zum Festival ausbaute. Dies funktionierte so gut, dass die Idee nun weiter fortgeführt wird. So werden diesmal schon vier der zehn „Eisheiligen Nächte“ als Festivals inszeniert. Bei den Konzerten in Gießen, Bremen, Bielefeld und Potsdam werden die sieben Potsdamer von den Karlsruher Mittelalter-Rockern von Saltatio Mortis unterstützt. In Bremen und in Bielefeld werden sich außerdem die langjährigen Szene-Gefährten Letzte Instanz dazugesellen. Für Potsdam ist zusätzlich noch ein geheimnisvoller Gast angekündigt.
Längst zählt die Gruppe, deren Karriere bereits vor der Wende begann, zu den wichtigsten nationalen Music-Acts. Mit ihrer Art, moderne Rockmusik mit traditionellen und teils ausgefallenen Instrumenten verschmelzen zu lassen, hat das Septett in der Musikszene viel bewegt und konnte zahlreiche Bands und Künstler beeinflussen.
Markante Wegpfeiler sind hier sicherlich der BundesVisionSongContest gewinnende Hit „Auf Kiel“ oder das von der Popsängerin Eisblume gecoverte „Eisblumen“.
Die Kino-Premieren: 12.10. Berlin, UCI Kinowelt Colosseum, Schönhauser Allee 123 13.10. Hamburg, UCI Kinowelt Mundsburg, Hamburger Str. 9 14.10. Bochum, UCI Kinowelt Ruhr Park, Am Einkaufszentrum 22 18.10. München, Mathäser Filmpalast, Bayerstr. 3 19.10. Dresden, UCI Kinowelt Elbe Park, Lommatzscher Str. 82
Tourdaten, Wintertournee: 17.12. Oberhausen, Turbinenhalle 18.12. Gießen, Hessenhalle – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis 19.12. CH-Pratteln, Z7 20.12. Ulm, Roxy 21.12. Saarbrücken, Garage deluxe 26.12. Bremen, Pier 2 – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis, Letzte Instanz 27.12. Bielefeld, Ringlokschuppen – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis und Letzte Instanz 28.12. Erfurt, Stadtgarten 29.12. Dresden, Alter Schlachthof 30.12. Potsdam, Metropolis Halle – Eisheilige Nacht mit Saltatio Mortis und einem besonderen Gast
Es ist eine liebgewordene Tradition: Kurz vor Halloween finden sich die bekanntesten und beliebtesten Horrorpunk-Bands der Welt zusammen, um gemeinsam Angst und Schrecken in Deutschland zu verbreiten. Ausverkaufte Clubs und kreative geschminkte und gestylte Fans sind dabei die Regel.
Wer die Gruselsause miterleben will, kann sich diesmal auf ein Package der Extraklasse freuen, denn speziell The Other haben mit ihrem neuen Album „New Blood“ für Furore bei Presse und Anhängern gesorgt und konnten sowohl die Punk-Rocker, als auch die Metalheadz und Gothic-Fans begeistern. Europas Horrorpunk-Band Nr. 1 hat mit seinen vier Alben und Konzerten mit Alice Cooper, Bela B., The Cult, The 69 Eyes, Misfits, The Damned, Wednesday 13 und vielen weiteren, eine erstaunliche Karriere hingelegt und wird nach umjubelten Gigs auf dem Wacken Open Air und dem Mera Luna Festival die neuen Songs erstmals in den Clubs der Republik präsentieren.
Blitzkid – die Headliner der diesjährigen Tour – sind bei den Horror-Fans ebenfalls alte Bekannte. Nachdem das Trio aus Virginia/USA zuletzt ein Best Of-Album veröffentlichte, erscheint das neue Werk der Gruselpunks zwar erst nach der Tour, aber Fans können sich schon auf viele neue Songs bei den Gigs freuen.
Als Support sind die Kanadier Nim Vind dabei, die sich in den letzten Jahren sehr rar in Europa machten aber auf ihre treuen Fans zählen können, die das Material ihrer beiden Alben abfeiern werden, und Banane Metalik aus Frankreich, die mit ihrem harten Psychobilly und ihrer Horrorshow inkl. Go-Go Tänzerin für Abwechslung und Staunen sorgen werden.
Jetzt Tickets sichern und den Halloween-Spaß miterleben!
Durch ein groß angelegtes Voting auf der Bandpage von ASP - www.thetalesofasp.com – entschied sich dieser Tage ein Teil der Setlist, die die Gruppe während ihrer „Es Lebe Wir“-Tour im September zum Besten geben wird.
Über einen Zeitraum von mehreren Wochen waren Fans der Band aufgerufen, online für ihre favorisierten ASP-Songs abzustimmen. Die fünf Stücke mit den meisten Stimmen werden nun verbindlich ins Liveprogramm eingebunden und von der Band allabendlich gespielt. Der mit Abstand am meisten gevotete Song ist „Die Kleine Ballade Vom Schwarzen Schmetterling“, gefolgt von „Weltunter“, „Biotopia“, „Sing Child“ und „Nie Mehr!“. ASP haben mit dem Fan-Entscheid einmal mehr ihrem Tourmotto „Es Lebe Wir“ Tribut gezollt: die Gastspielreise nämlich soll ganz auf die Wünsche des loyalen und meinungsstarken Szene-Publikums der Gruppe zugeschnitten sein – und sich damit auch bewusst gegen die zunehmende Kommerzialisierung der Rock-Kultur richten. Alleine das Publikum soll bei der insgesamt 13 Termine umfassenden Tournee im Mittelpunkt stehen – mit all den Wünschen, die aus der Leidenschaft, Fan zu sein, heraus geboren werden. Auf nur 1500 Tickets sind ihre im September stattfindenden „Es Lebe Wir“-Shows jeweils beschränkt, um brodelndes Konzerterlebnis und Intimität gleichermaßen gewährleisten zu können. Punkt 20 Uhr, eine Stunde nach Einlass, präsentieren ASP dann, ganz ohne Vorgruppen und langen Umbaupausen, ein extra langes Set. Die örtlichen Veranstalter sind instruiert, die Besucher nach Showende nicht wie sonst üblich aus der Halle zu kehren, sondern die Anwesenden bleiben zu lassen. Bei Musik und diversen Specials wollen sich ASP nämlich im Anschluss an ihre Auftritte noch für ausführliche Autogrammstunden und Fotos mit ihren Anhängern Zeit nehmen. Die Gastspielreise ist ganz persönlich für „ihr“ Publikum gedacht. „Wir haben gemerkt, wie wichtig das ist und wie viel Enttäuschung es gab, als Sänger Asp auf der letzten Tour krankheitsbedingt nach den Shows nicht mehr rauskommen konnte“, so die Band.
Der für den 4. September im schweizerischen Flums geplante Auftritt im Rahmen des Festivals „Eine Nacht Im Bergwerk“ musste leider abgesagt werden. Nach Angaben des Veranstalters sahen sich die örtlichen Behörden auch aufgrund der tragischen Vorkommnisse während der Love Parade in Duisburg, gezwungen, den Stollen aufgrund erneuerter und verschärfter Sicherheitsauflagen für Veranstaltungen zu schließen. ASP bemühen sich derzeit, gemeinsam mit dem Veranstalter einen Ersatztermin zu finden.
Dieser Tage erscheint der Buchband „Sieben Jahre mit Garg“, dessen geistiger Vater Asp ist. Die warmherzig-humorvolle Comicserie um ein kleines Monstermädchen und ihren Adoptiv-Ziehonkelkumpel Benni hat bereits in den vergangenen Jahren die Herzen nicht nur der ASP-Fans im Sturm erobert. Die Medien reagieren begeistert: „Garg ist erschreckend…liebenswert“, zitiert das City Magazin „AHA“, „einfach nur sehr geil“ beschreibt die Jugendredaktion der NordWestZeitung und das Veranstaltungsmagazin „Nachtaktiv“ beurteilt „eine überaus charakterstarke Comicfigur“.
Eric Fish, Sänger der erfolgreichen brandenburger Rockgruppe Subway To Sally, wird Ende Oktober erneut auf Solotournee durch Deutschland gehen.
Mit im Gepäck hat er dabei das im Januar erschienene Fish-Album “Alles Im Fluss”.
Auf insgesamt 16 Konzertterminen werden sich Eric Fish & Friends die Ehre geben.
Zeitgleich dazu wird am 22. Oktober mit “Nackt II” eine neue DVD von Subway To Sally erscheinen, die im April während einer von Publikum und Medien gleichermaßen bejubelten Akustiktour aufgezeichnet wurde.
Auf seiner Sologastspielreise wird sich der Sänger mit der charakterstarken Stimme ganz persönlich präsentieren. Der Titel seines aktuellen Werkes “Alles Im Fluss” hätte dabei kaum besser passen können – wer die 14 darauf enthaltenen Stücke hört, kann sich des Gefühls nicht erwehren, dass die Musik tatsächlich aus dem Mann “herausfließt”. Emotional, geradlinig und sehr privat sind die Töne, die Eric Fish darauf anschlägt. Eine Tonart, die er live weiter intensiviert. Ganz persönlich singt er von seinen Gedanken über die ihn umgebende Welt, über das, was ihn an ihr traurig und unzufrieden macht und offenbart dabei seine innersten Gefühle.
Wer bereits in den Genuss eines Eric Fish-Solokonzertes gekommen ist, weiß, dass dabei weit mehr als Musik geboten ist. Sensibel und musikalisch brillant inszeniert, entführen Eric Fish & Friends die Zuhörer auf eine packende Reise durch ihr das selbstgeschaffene Flussbett ihres musikalischen Traumes. Hochkarätige Musiker wie der Cellist B. Deutung (auch auf der Akustiktour von Subway To Sally mit an Bord), der Pianist Gerit Hecht oder (Akustik-)Gitarrist Rainer Michalek zaubern gemeinsam mit Eric Abend für Abend ein “musikalisches Akustikfeuerwerk” auf die Bühnenbretter, wie der Frontmann seinen Musikstil selbst beschreibt.
Eine unterhaltende, ernste und wahrhaftige Wanderung auf dem sehr persönlichen Jakobsweg eines Ausnahmemusikers!
Tourdaten: 21.10. Bochum, Matrix 22.10. Köln, Kulturkirche 23.10. Bad Salzungen, Pressenwerk 24.10. Worms, Lincoln Theater 26.10. Paderborn, Kulturwerkstatt 27.10. Hannover, Musikzentrum 28.10. Leipzig, Werk II 29.10. Berlin, Columbia 30.10. Stralsund, Kulturschmiede 31.10. Hamburg, Ballroom 02.11. Stuttgart, Universum 03.11. Freiburg, Jazzhaus 04.11. Augsburg, Spectrum 05.11. Lindau, Club Vauderville 06.11. CH-Herisau, Metalvetia 07.11. Nürnberg, Hirsch
Am 11.09. 2010 steigt die große Party im BPM-Club in Zwickau, die unter dem Motto “Zurück zum Start” steht. Welle:Erdball persönlich gratulieren mit einem einmaligen und speziellen Feindsender-Konzert, quasi einer Reise durch die Zeit, “zurück zum Start und zurück in die Zukunft”.
Mit Aftershowparty, speziellem Rahmenprogramm und Merchandise-Stand (u. a. einige mittlerweile rare Tonträger, Poster und Textilien).
Lassen Sie sich überraschen, feiern Sie mit uns und genießen Sie den Abend! Man wird nur einmal 15…
Programm:
ab ca. 16 Uhr Grill + gemütliches Beisammensein vor dem BPM-Club (nur bei trockenem Wetter)
Einlass: 18 Uhr, Rahmenprogramm ab ca. 18.30 Uhr
Konzert: ca. 22 Uhr, danach Aftershow-Party mit lauter und angemessener Musik
An diesem Freitag, den 27.08.2010 veröffentlichten Volbeat die Single “Fallen”, welche schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf das am 10. September erscheinende Album “Beyond Hell/Above Heaven” liefert.
Auf der Single befinden sich insgesamt vier Tracks. Der Namensgebende Song und absolute Kracher “Fallen” ist in zwei verschiedenen Versionen enthalten. Des weiteren findet sich die Live Version des Tracks “A Warrior’s Call”, dem Einmarschsong des Boxers Mikkel Kessler sowie der neue Titel Rebel Angel.
Insgesamt haben sich Volbeat im Stil erneut weiterentwickelt, alteingesessenen Fans könnte der “poppige” Beigeschmack ein wenig sauer aufstoßen, was mich persönlich jedoch ganz und gar nicht stört.
Ihr könnt euch aber ganz einfach selbst einen Ersteindruck verschaffen, denn Volbeat haben zum Song “Fallen” auch ein Video gedreht, welches Ihr am Ende des Artikels ansehen könnt.
Ab den 22. Oktober 2010 gehen die Electro-Heroen Funker Vogt, nach der kleinen Serie von Live-Veröffentlichungen, nun mit ihrem achten Longplayer “Blutzoll” erneut an den Start um sämtliche Clubs und alternativen Charts zu entern.
Das neue Funker Vogt Album wird 13 Songs enthalten und auch als limitiertes Digipak erscheinen. Das Digipak enthält zusätzlich eine Bonus-CD mit 2 exklusiven Songs und 12 Remixen vom “Blutzoll“-Album. Außerdem gibt es auch eine Premiere auf “Blutzoll“! Erstmals in der Funker Vogt Bandgeschichte gibt es bei dem Song “My Innermost“ ein Duett. Duettpartnerin Valerie Renay (Noblesse Oblige) verleiht den ohne hin schon sehr guten Song einen unverwechselbaren Charakter.
Wir durften schon 2 Monate vorab in das neue Album reinhören und sind sehr begeistert von den “neuen” Funker Vogt! Denn passend zum neuen Jahrzehnt lösen sie sich von den letzten 3 Alben und leiten eine neue Ära in ihrer Musik ein. Zwar gehen sie ihren Weg auch mit dem neuen Album konsequent weiter, aber ohne an Variationen in ihren Songs zu sparen. Es fällt jedoch auf, dass man auf “Blutzoll” sich mehr auf den Kern der Songs konzentriert als bei den Vorgängeralben “Survivor“, “Navigator” und “Aviator“. Dieses merkt man vorallem daran, dass die “Funker-Vogt-typischen” langgezogenen Soundpassagen weitgehend weggefallen sind. Man orientiert sich erstmals hauptsächlich an den Songstrukturen selbst, was jedes einzelenelne Stück sehr viel intensiver und direkter wirken lässt, sodass man auf “Blutzoll” sehr schnell bei dem ein oder andere Ohrwurm hängen bleibt. So ging es uns auch beim ersten Durchhören.
Das maßgebende Thema aller Funker Vogt Alben “Krieg und seine Folgen” ist zwar auch wieder ein Bestandteil des neuen Albums, aber es geht bei den Songs nicht nur ausschließlich um dieses Thema. So handeln einige der 13 Songs um persönliche Erfahrungen und fiktive Szenarien.
Mit “Arising Hero” wird der erste Vorbote am 17. September 2010 vorweggeschickt. Diese 8-Track-EP enthält 6 verschiedene Versionen von “Arising Hero” und 2 von “My Innermost“. Wer auf einen Silberling samt Hülle verzichten möchte, für den gibt es die EP auch schon ab dem 14. September bei SPV als Online-EP zu erwerben. Diese Singleauskopplung von “Arising Hero“, wird der letzte Part der Hero-Trilogie werden. Der Song schließt direkt an die Vorläufer “Tragic Hero” und “Fallen Hero” an und bringt die Trilogie so zu einem würdigen Ende. Laut Funker Vogt war es nie geplant, dass jeder Teil als Single erscheinen würde, letztendlich hat es sich durch Zufall so ergeben.
Blutzoll - Cover
Tracklist “Blutzoll“:
CD1:
01. Arising Hero
02. Genozid
03. The State Within
04. Fire and Forget
05. Robots
06. Hold my Ground
07. Terroristen
08. Krieger
09. My Innermost
10. Bloodthirst
11. Black Waters
12. Arising Hero – Forgiven
13. (Ghosttrack)
CD2: (Limited Edition)
01. Genozid (FGFC820 Remix)
02. Arising Hero (rotersand rework)
03. Fire and Forget (Remix by Dopestars Inc.)
04. The State Within (Vigilante Remix)
05. Wake Up!
06. Genozid (Goldremix by Eric Van Wonterghem)
07. Arising Hero (Faderhead Remix)
08. Fire and Forget (Die Krupps Remix)
09. The State Within (Revolution Remix by Punto Omega)
Einige unter euch werden noch die 2005 aufgelöste Synth-Pop-Band Blind Passengers aus Ost-Berlin kennen. Neben And One waren Blind Passengers eine der bekanntesten Synth-Pop-Bands aus der ehemaligen DDR bis zu ihrem späteren Wandel in Richtung Crossover.
Nun reaktiviert deren Gründungsmitglied Nik Page die kultige SciFi-Synthpop-Band wieder, allerdings unter dem Namen Blind Passenger. Dazu erscheint am 27. August 2010 das “Comeback”-Album “Next Flight To Planet Earth” mit 12 neuen Songs. Das Album wird es als CD und als Download-Version erscheinen, dabei gibt es als kleines Extra für die CD-Version im normalen Handel, das Video zu “Don’t Drag Me Down” mit draufgepresst.
Als Vorbote für das kommende Album geht die Single “Don’t Drag Me Down” ab heute (20. August) ins Rennen. Für ein eindrucksvolles Sci-Fi-Pop-Duett bei dieser Single sorgte niemand geringeres als Joke Jay (EX-And One)! Vor wenigen Tagen ist das dazugehörige Video, welches ihr euch unten ansehen könnt, online gestellt wurden. Für den Dreh zum Videoclip wurden original(!) sowjetische und amerikanische Astronautenanzüge erstanden. Aus diesen 2 Zutaten ist ein simples und geniales Video enstanden, welches den ehemaligen Wettlauf ums All der beiden Supermächte auf amüsante Art und Weise aufarbeitet. Nach den ersten Eindruck sind wir sehr gespannt wie sich das weitere Album anhören wird. Der Pressetext dazu lässt uns und auch die Fans auf ein Sci-Fi-Synth-Pop-Album aller bester Klasse hoffen.
Mit Mut zum Retro und Mut zu großen Melodien zeigt Page wie unterhaltsam Electro-Pop anno 2010 klingen kann. Knallige Sci-Fi-Headlines, treibende EBM-Moogsequenzen, eine gehörigen Portion Space-Cowboy-Charme und ab und an sogar eine seufzende Twang-Gitarre sind die Zutaten für ein extrem abwechslungsreiches und eingängiges Cyber-Pop-Album, inspiriert von den großen Wave-Hymnen der GOLDEN 80′s: ein Leckerbissen für Depeche Mode- und And One-Fans gleichermaßen, wie für Freunde von Daft Punk, Sigue Sigue Sputnik oder der letzten The Killers-Platte.
Nach der gelungenen Generalprobe als Support bei Anne Clark’s kürzlichen Konzert in Potsdam, wird es auch eine Blind Passenger Tour geben. Ab ende August startet dann die Blind Passenger Clubtour 2010 im Rostocker M.A.U. Club. Neben Angelzoom sind auch noch weitere Bands als Support mit an Bord. Die Fans können sich auch erstmals wieder auf Klassiker wie “Born To Die”, “Small Town Night” und “Walking To Heaven“ freuen, die es nach langer Zeit endlich wieder live geben wird. Die genauen Termine und Details, samt Supportbands und den Links zu den begehrten Tickets, findet ihr in unserer Tourdatenbank.
Next Flight to Planet Earth - Cover
Tracklist “Next Flight To Planet Earth“:
01. Don’t Drag Me Down feat. Joke Jay (Ex-And One)
02. Electrocop feat. Jamie H. Stewart (Mutate Now!)
03. Sincity
04. Heart Of A Sun
05. Small Town Night 2010
06. Chemical Rocket Engines
07. Galaxy Of Passion feat. Victoria Valo
08. Neverland
09. Alien
10. Last Call For Planet Earth
11. Fight feat. Gary Wagner (Dance Or Die)
12. Riding On My Rocking Horse
Don't Drag Me Down - Cover
Tracklist “Don’t Drag Me Down“:
1. Don’t Drag Me Down (Basic Version)
2. Don’t Drag Me Down (Moroder Sequencial Radio Edit)
Letzte Instanz Interview | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)
Wir haben uns auf dem diesjährigen Wacken Open Air Festival mit Holly D. von der Letzten Instanz getroffen und ihn ein wenig zum neuen Album Heilig, den Zukunftsplänen der Instanz und zum Wacken Open Air befragt.
Im Oktober veröffentlicht Ihr euer neues Album “Heilig”. Was erwartet uns auf dieser Scheibe?
Auf jeden Fall viel Musik. Ich glaube, es wird gar keine so große Überraschung, aber genau das wollten wir auch erreichen. Wir haben mit unserem letzten Album “Schuldig” versucht, ein wenig greifbarer für die Fans zu werden und ein klareres Profil zu zeigen, was wir in den Jahren davor ja nicht unbedingt getan haben. Da ging es in den Alben stilistisch schon viel hin und her.
Bei “Schuldig” war von Anfang an unsere Maßgabe: “Wir versuchen jetzt mal ein Album auf den Punkt zu bringen” und leisten uns einmal gar keine Experimente auf einem Album. Wir haben halt einfach versucht, die Songs straight so zu bauen, das sie alle zueinander passen und die CD quasi wie aus einem Guss ist.
Bei “Heilig” haben wir das dann quasi genau so gemacht, aber wir haben uns ein paar mehr kleine Exkursionen geleistet, also zum Beispiel “Der Erhabene” ist ein sehr monumentales und langes Stück. Es gibt auch – was für uns sehr ungewöhnlich ist – viele Gitarrensoli, aber die haben einfach sowohl zu den einzelnen Songs als auch zu den Thematiken gepasst.
“Heilig” ist einfach ein Stück komplexer als “Schuldig”. Wer “Schuldig” mag, ist mit “Heilig” genau richtig beraten und für die “alten” Instanz Fans, denen “Schuldig” zu glatt war sind ein paar mehr Ecken und Kanten vorhanden.
Bei “Heilig” habt Ihr ein ziemlich einzigartiges Cover, auf dem Holly als Comicfigur verewigt ist. Wie kam es zu dieser Idee?
Wir wollten natürlich auch im Coverartwork diesen Trilogie-Gedanken weiterführen. Bei “Schuldig” hatten wir den schwarzen Engel als eine Art Avatar für die Szene und diese Idee haben wir jetzt einfach weitergesponnen. Zum einen sind da die Aspekte “weibliches Prinzip” und “männliches” Prinzip, “Heilig” aber auch die Frage “Führer oder Verführer?”. Wie gelangt man zur Weisheit? Wie kann man diese annehmen oder erkennen? Darum geht es halt auch in den Texten sehr viel und da haben wir dann halt Holly mit einem leichten Lächeln im Gesicht als eine Art Anführer stilisiert.
Allzu ernst nehmen wir uns dabei natürlich selber auch nicht. Es ist aber ja auch so, das Bands für die Fans eine Art Identifikation sind und wir wollten halt einfach mal die Frage aufwerfen “Wem renne ich da eigentlich nach? Was erzählt der mir eigentlich? Geht es mir da mehr um den Inhalt oder doch mehr um die Form?” Darum geht es eigentlich. Da war es naheliegend, bei “Heilig” quasi als “männliches Prinzip” den Holly ein wenig als Gegenspieler des Schwarzen Engels zu inszenieren.
Letzte Instanz Interview | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)
Ist zu “Heilig” schon eine eigene Tour angesetzt? Wenn ja, wann findet sie statt?
Aber natürlich ist eine Tour angesetzt. Diese Tournee startet im Oktober erst mal mit fünfzehn Terminen, wir werden aber auch im Frühjahr noch einmal touren. Die Termine finden sich aber auch alle auf unserer Homepage.
Das Album hat aber auch sehr viel Potential für Live-Auftritte, da es insgesamt schon sehr rockig und schnell ist. Die Songs gehen halt richtig ab und wir wollen sie unbedingt Live spielen, denn dafür haben wir sie ja gemacht.
Ihr wart ja letztes Jahr mit “Schuldig” in China. Ist mit “Heilig” ein ähnliches Projekt geplant?
Wo müssen wir denn mit “Heilig” hin? Es gibt derzeit zwar schon Verhandlungen für einen Gig in Bombay, aber das ist alles noch nicht spruchreif und in weiter Ferne. Unser Plan ist jetzt erst einmal: Album veröffentlichen, eigene Tour starten. Ab ungefähr Mitte kommenden Jahres gucken wir dann wieder ein bisschen über den Tellerrand. Bei “Schuldig” kam die China-Reise ja auch erst im Jahr nach der Veröffentlichung des Albums.
Wir gucken jetzt erst einmal was demnächst so kommt, aber wir werden definitiv auch wieder was im Ausland machen. Es gibt da auch durchaus schon ein paar heiße Eisen im Feuer, dazu möchte ich aber hier nicht zu viel sagen, da einfach noch nichts feststeht.
Ihr habt ja seit kurzem einen neuen Drummer. Wie hat er sich bisher in die Band eingelebt?
So als wenn er schon immer dagewesen wäre. David war schon ein Glücksgriff. Er hat definitiv alle Fähigkeiten, die man braucht um in der Instanz die Drums zu spielen und er spielts auch gerne. David ist aber auch ein wenig härter, quasi ein bisschen mehr Metal als Specki es war, aber das tut der Musik gerade für “Heilig” sehr gut.
Uns macht es auf jeden Fall riesigen Spaß mit ihm. Er ist auch eindeutig vom ersten Gig an Teil der Band gewesen und ich glaube, das viele Fans auch noch gar nicht gemerkt haben das hinten jetzt jemand anderes sitzt. Er spielt halt einfach super.
Was erwartet uns nach “Heilig”? Kannst du uns da schon einen kleinen Ausblick geben?
Letzte Instanz Interview | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)
Angelegt ist das ganze ja als Trilogie, aber wir werden uns natürlich auch Zeit nehmen, das ganze aufzulösen, denn es braucht ja auch Zeit diese Widersprüche der polaren Welt zu überwinden, die auch in “Schuldig” und “Heilig” ein wenig angedeutet werden.
Wir haben aber schon ein paar Songs fertig, die wir auf “Heilig” nicht untergebracht haben, weil sie thematisch einfach einen Schritt weiter gehen und daher erst aufs nächste Album passen. Aber wie gesagt dafür nehmen wir uns noch Zeit. Vorher wird es nochmal was im Ausland geben, im kommenden Jahr werden wir eine Festival Tour spielen und wir werden bis dahin auch noch eine Akustik Tour geben.
Aber besonders die ist natürlich sehr schwer zu koordinieren, da wir gerne mit dem selben Line-Up wie bei der letzten Akustik Tour unterwegs sein würden. Das ist natürlich sehr schwer, die ganzen Gäste wieder einzusacken, da die ja mit ihren eigenen Bands viel zu tun haben.
Man muss aber auch bedenken, das das letzte halbe Jahr für uns verdammt viel Arbeit war und wir jetzt erstmal froh sind, wenn das Album draußen ist und die Show soweit steht. Da arbeiten wir derzeit dran, denn wir wollen natürlich das die Songs richtig knallen. Bisher waren wir ja sehr reduziert unterwegs, haben diesen Sommer das erste Mal seit langem wieder mit Pyrotechnik gearbeitet und es wird richtige Bühnenklamotten und Aufbauten geben, wie wir es früher schon einmal ein bisschen hatten. Wir haben aber mit Holly als neuem Sänger 2005 erstmal alles ein wenig reduziert. Es ging uns in der Zeit wirklich nur um die Musik und darum die Leute zu kriegen. Jetzt haben wir die Leute und können ein wenig größer werden. Auch die Bühnen werden größer werden.
Es ist halt noch ein Stück Arbeit bis zur Tour und danach darfs dann auch erstmal wieder einen Gang ruhiger werden.
Ihr spielt ja jetzt mal wieder in Wacken. Gibt es für euch ein besonderes “Wacken-Feeling” oder isrt das Wacken Open Air ein Festival wie jedes andere?
Wacken ist natürlich ein bisschen schwierig für uns, da wir es gewohnt sind vor unserem Publikum zu spielen. Die Szene in der wir unterwegs sind ist ja doch ziemlich geschlossen und wir sind einfach keine Metal Band. Werden wir auch nie sein. Wollen wir auch gar nicht. Aber wir haben natürlich auch viele Metal Anleihen. Aber ob jetzt Wacken die richtige Bühne dafür ist, kann ich dir nicht sagen.
Ich hab auch ehrlich gesagt noch gar nichts davon mitbekommen was da draussen los ist, da wir heute den ganzen Tag nur Pressetermine hatten. Aber das letzte Mal Wacken, wo wir ja auch der W.E.T. Stage gespielt haben, war richtig gut für uns. Heute sind wir ja auf der Wackinger Stage und mal gucken, wie es dieses Jahr wird. Aber die richtig großen Bühnen haben wir halt auf anderen Festivals. Es ist auch ein komisches Gefühl, wenn du es gewohnt bist auf anderen Festivals auf der Mainstage zu spielen oder gar Headlinder zu sein, und dann nach Wacken zu kommen und auf der kleinen Wackinger Stage zu spielen. Die Fans werden wir aber auf jeden Fall rocken, da passen ja auch ein paar tausend Menschen vor die Bühne.
Habt Ihr besondere Erwartungen an dieses Konzert heute?
Nein, eigentlich nicht. Ich habe aber schon genug Leute mit Instanz Shirts da draussen gesehen und das ist auf jeden Fall cool. Die werden auch absolut kriegen, was sie wollen. Wir spielen “Das Stimmlein” und die kriegen alles in die Ohren, was sie gerne hören wollen. Wir brauchen halt heute Abend nicht auf “Kunst” oder “schön spielen” zu machen, sondern “Raus, Laut, Schnell, Aufs Maul, Runter”. Genau das wollen die Leute da unten und das werden Sie kriegen, gnadenlos. Dazu ist so ein Festival da, für “Kunst am Bau” ist Wacken halt komplett daneben.
Ihr habt ja schon ziemlich viel erreicht. Gibt es noch irgendwelche unerreichten Ziele, die es noch zu “knacken” gilt?
Du fragst mich jetzt natürlich als Band, also als Letzte Instanz quasi und ich denke schon, das wir einige Ziele haben, das läuft aber auch alles nach Plan. Mit “Heilig” wollen wir halt in vielerlei Hinsicht einen deutlichen Schritt machen. Ich will halt ein Level erreichen, wo wir auf der Tour sicher 1.500 Leute vor der Bühne haben.
Dann ist es auch ein wenig entspannter, weil man sich keine Gedanken mehr machen muss, wie man alles organisiert bekommt, weil jeder noch drei Jobs nebenbei hat. Das wäre schon geil, in dieser Hinsicht noch entspannter arbeiten zu können. Aber ob das nun unsere Musik besser macht, oder uns als Menschen näher zusammenbringt oder sogar entzweit, weil wir dann anfangen uns über Geld zu streiten kann man nie sagen.
Aber zurück zum Thema Traum, da gibt es bei uns halt viele individuelle Träume. Ich würde zum Beispiel auf der Akustik Tour gerne in schönen Locations spielen, mal gucken ob uns das gelingt. Ich würde halt in Dresden gerne in der Frauenkirche spielen, aber da kommt man ja nicht rein, es ist brutal schwierig. Das sind halt so kleine Träume, die man sich Stück für Stück erarbeitet. China haben wir ja auch geschafft und ich hätte mir nie gedacht, das ich mit der Band mal auf der chinesischen Mauer stehe. Die Gigs in China waren der Wahnsinn und solche Sachen werden auch wieder kommen. Man muss halt daran arbeiten und dann wird es auch.
Die Devise lautet: Glaube an dich und dann klappt auch ein Teil deiner Wünsche, der andere Teil klappt halt nicht aber das ist auch nicht schlimm.
Letzte Instanz Interview | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)
Kommen wir zu unseren Spontanfragen
Musik ist…
… die schönste Nebensache der Welt
Leben ist…
… schwierig
Kultur ist…
… eine Frage von Stil
Freizeit ist…
… selten ;-)
Letzte Instanz ist…
… eine wirklich spannende Band
Fans sind…
… vielseitig und meistens lustig und freundlich. Unsere Fans sind schon sehr cool.
Liebe ist…
… das wichtigste auf der Welt
Heilig ist…
Heilig hat für mich auch ganz viel mit Liebe zu tun, denn es ist ein bisschen der Weg, sein Leben selber so edel zu machen, das es Heilig wird.
Auch in diesem Jahr war das mittlerweile 21. Wacken Open Air Festival bereits Monate vor der Eröffnung restlos ausverkauft. Insgesamt freuten sich unglaubliche 82.500 Besucher auf das wohl größte Heavy Metal Festival der Welt.
Mittwoch
Absolut gemütlich und vor allem ohne Stauchaos oder ähnliche Verkehrsprobleme verlief die Anreise am Mittwoch. Wieder einmal hat sich gezeigt, das die Veranstalter des Wacken Open Air Festivals keine Neulinge mehr sind und nahezu jedes detail wirklich perfekt organisiert ist. Seit dem Verkehrschaos 2007 gab es eigentlich keinen nennenswerten Anreisestau zum W:O:A mehr.
Auf dem Zeltplatz (hier sei angemerkt, das wir auf dem Presseplatz gewohnt haben, daher sind die Schilderungen natürlich auch nur für diesen Platz gültig) fanden wir auch sehr schnell den idealen Platz für unser kleines Reich und bauten eben dieses auf. Die werten Kollegen vom Metal Hammer waren auch schon da, in diesem Jahr sogar mit zwei statt nur einem Nightliner Bussen. Hier wird Dekadenz noch wörtlich genommen.
Trotz der wenigen Schauer gelang es uns, unsere Zelte trocken aufzubauen, um dann unseren Platz zu inspizieren. Schnell wurde klar, das die Organisation zumindest für uns doch nicht so perfekt war, denn es standen auf dem gesamten Presseplatz nur genau zwei WC-
Dekadenz | Bild: S.Förster
Kabinen für die Herren zur Verfügung und auch die Duschen waren schon mal hübscher. Dieses Wacken wird uns als das erste Festival in Erinnerung bleiben, auf dem die Männer Schlangen vorm WC bildeten.
Aber das soll nur am Rande erwähnt werden, denn schließlich geht es primär um die Musik. Den Mittwoch verbrachten wir jedoch mit aufbauen, einkaufen und dem einrichten, so dass wir an diesem Tag keine Band besuchten. Das war aber kein allzu großes Problem, da wir auf unserem Platz zumindest die Main Stages, Party Stage und auch die W.E.T. Stage problemlos und in guter Qualität hören konnten.
Donnerstag
Der Donnerstag stand dann allerdings ganz im Zeichen der Musik. Bereits um 13:30 ging es für uns zum “Red Bull” Bus, auf dem ein Secret Act auftreten sollte. Uns waren schon Gerüchte zu Ohren gekommen, die sich dann auch bestätigten, als Apocalyptica auf dem Bus (Ja, wirklich AUF dem Bus, auf dem Dach war eine kleine Bühne installiert) ordentlich abrockten. Anfangs war der Ton viel zu leise, dieses Problem wurde aber recht schnell behoben und aufgrund der Location konnte jeder der zahlreichen Anwesenden die Band wunderbar sehen.
Apocalyptica | Bild: S.Förster
Weiter ging es dann am Nachmittag mit Skyline, der Band von Wacken Mitgründer Thomas Jensen, die mittlerweile zum Glück wieder auftreten und eigentlich auf jedem Wacken Open Air hochkarätige Gäste auf die Bühne einladen. So auch dieses Mal. Doro und Udo Dirkschneider, der ja auch mit seiner Band U.D.O. auf dem Spielplan stand machten dieses Konzert zu einem wirklich gelungenen. Insbesondere “Balls to the Walls”, natürlich von Udo gesungen, begeisterte die Massen restlos.
Darauf folgte dann die Metal Hammer Award Verleihung bei der diverse Bands ausgezeichnet wurden. Die Gewinner wurden von den Lesern und der Redaktion ausgewählt. Zum Teil haben Bandmitglieder die Preise selbst entgegen genommen oder schickten Vertreter mit einer Videobotschaft nach Wacken. Die einzigen die sich, zur Unmut der Fans komplett enthielten waren Rammstein, die die Auszeichnung “Bestes Album des Jahres” erhielten.
Der Donnerstag Abend stand dann wie jedes Jahr unter dem Motto “A Night to Remember” und war mit gleich drei hochkarätigen “alten” Bands besetzt. Alice Cooper, Mötley Crüe und Iron Maiden sollten diesen Abend zu einem besonderen machen. Das wurde er auch, denn alleine die Show von Alice Cooper, der diesen Reigen eröffnete, war einfach gewaltig und genial. Unter dem Motto “Theatre of Tragedy” ließ sich Cooper sein Alter, immerhin 62 Jahre nicht im geringsten anmerken und rockte souverän durch eine aufwändige Bühnenshow, bei der er viele genial inszenierte Tode starb.
Auch die Setlist stimmte absolut. Eröffnet und beendet von “School’s Out” gab Mr. Cooper eine abwechslungsreiche Variation aus altem und neuem Material zum besten. Highlight des Abends war meiner Ansicht nach der Klassiker “Poison”, bei dem offensichtlich jeder anwesende zu 100% textsicher war.
Alice Cooper | Bild: S.Förster
Auch Mötley Crüe gaben ihr bestes, und hatten kein Problem die Fans absolut unter Kontrolle zu bringen. Wir selbst haben zwar nur die letzten Songs erlebt, aber die Stimmung war bereits auf dem Siedepunkt, als der absolute Headliner dieses Festivals sich anschickte, den Boden in Wacken beben zu lassen.
Iron Maiden kamen, sahen und rockten alles nieder. In einem gewaltigen Konzert, bei dem keine Wünsche offen blieben zeigten Bruce Dickinson und seine Männer eindrucksvoll, dass sie ihren Status absolut verdient haben. Wie immer war Bruce nicht zu bremsen und war der einzige Musiker, der beide Mainstages ausnutze, um seine Energie zu entfalten. Und auch das Publikum gab alles. Alleine der Gesang der Fans bei den Klassikern “Fear of the Dark” und “666 – The Number of the Beast” trieb sicher nicht nur mir die Gänsehaut auf die Arme.
Viel besser hätte dieser Tag nicht enden können. Dies lag zwar primär, aber nicht nur an den Bands, denn wieder mal war bewiesen, das der Sound bei allen Bühnen erste Sahne ist und somit jedes weitere Konzert ein akustisches Highlight werden würde. Eine weitere positive Erkenntnis war, das auch in diesem Jahr die Fans extrem fair und freundlich sind und Wacken definitiv wieder ein friedliches Festival werden würde.
Für die einen war nun “Nachtruhe” angesagt, für die anderen (Headhunter) ging es ab zur W.E.T.-Stage, denn da fand bis 3 Uhr Metal-Karaoke mit internationaler Besetzung statt. Wer nun nicht genug hatte konnte noch bis 6 Uhr bei der offiziellen Metal Hammer Party bleiben und diverse Merchandise- und Promotionartikel gratis ergattern.
Der Freitag begann gemütlich. Bastian von Van Canto und In Legend hatte sich angekündigt und hat uns zu einem ausgiebigen (mit Liebe frischgebrühten) Kaffee und einer wunderbaren Unterhaltung besucht. Hier bleibt nur zu sagen: Ein wirklich netter Mensch, von de es bei Projekt Weltenbrand sicherlich noch viel zu lesen geben wird.
Der Nachmittag begann dann mit einem fulminanten Auftritt, der Apokalyptischen Reiter, von dem zumindest Kollege Hypnotoad zumindest musikalisch nicht allzu viel mitbekommen hat, da er zu sehr mit Crowdsurfen und Moschen beschäftigt war. Insgesamt gab die Band aber wie gewohnt alles und hatte alle Anwesenden vom ersten Ton voll unter Kontrolle. Auch hier wurde eine geniale Setlist gespielt, die auch dementsprechend intensiv von den Leuten abgefeiert wurde. Wie immer gab es trotz der teils ruppigen Pits keinerlei nennenswerten Verletzten unter den Feiernden. Ein Dank gilt da der Security, die die Crowdsurfer während des gesamten Festivals so heile wie möglich wieder auf festen Boden gebracht haben.
Nach einer kurzen Pause standen die Berliner Country-Rocker von The BossHoss auf der True Metal Stage. Sie gaben ein bunte Mischung ihrer bisher erschienen Songs zum Besten und holten sich weibliche Verstärkung aus dem Publikum auf die Bühne. Wie gewohnt folgte dann die nächste Band auf der Black Metal Stage. Dabei handelte es sich um Endstille, eine dem Stage-Namen alle Ehre machende Black Metal Band, aus der weitgehenden Nachbarschaft Wackens, denn die Band ist aus Kiel. Endstille lieferten eine recht makabere Bühnenshow ab. In Front stand eine, mit vermutlichen Kunstblut beschmierte, Stacheldrahtbarriere, die Jungs hatten auch teilweise weiße blutverschmierte T-Shirts an. Das “Highlight” war letztendlich das Anritzen der Zunge und Einsauen des Publikums. Nun kommen wir zur Musik: Mit “Feindfahrt”, “Endstilles Reich”, “Dominanz”, “Frühlingserwachen” und “Bastard” wurden den feiernden Fans Songs aus fast allen Alben, ausser dem Debüt-Album entgegen geschmettert. Sogar aus ihrem kommenden Album “Infektion 1813″ gaben die Kieler den Song “When Kathaaria Falls” zum Besten.
Bevor es ab zur Grill-Pause ging, folgte auf der True Metal Stage die Band Kamelot. Frontmann Roy Khan spielte eine Art Best-Of-Setlist. Der einzige neue Song war “The Great Pandemonium”. Sonst waren u.a. die bekannten Hits “Center Of The Universe”, “The Haunting (Somewhere In Time)” und “March Of Mephisto” der Melodic-Metaller zu hören.
Crowdsurfer | Bild: S.Förster
Nach den letzten Klängen von Arch Enemy, welche wir enstpannt aus Liegestühlen des Tabakstandes genoßen, stand dann ein weiteres Highlight auf dem Programm. Grave Digger gaben mit Unterstützung von Van Canto und Hansi Kürsch von Blind Guardian ein wahrlich legendäres Jubiläumskonzert, anläßlich ihres 30-jährigen Bestehens. Dabei gab es eine spezielle Set-List, denn es wurde das komplette “Tunes Of War”-Album am Stück gespielt und “Ballad Of A Hangman”, “Excalibur” und das unverzichtbare “Heavy Metal Breakdown” als Zugabe. Besonders der Hit “Rebellion”, welcher jüngst von Van Canto gecovert wurde und daher auch von Van Canto begleitet wurde, ging komplett unter die Haut. Bei der Metal-Ballade “The Ballad Of Mary (Queen Of Scots)” überraschte Metal-Queen Doro Pesch als Duettpartnerin in einem sehr hübschen Abendkleid. Der Auftritt von Grave Digger wurde mit einen eindrucksvollen Aufmarsch einer 20-köpfigen Pipes & Drums Band zu “The Brave” eröffnet. Die Band ist zurecht eine der Legenden im Bereich des Power Metal und trotz des hohen Alters der Musiker gab auch diese Band alles und präsentierte eine wirklich geile Show.
Mit Slayer enterte im Anschluß eine weitere legendäre Band das W:O:A! Wie nicht anders zu erwarten war der fast gesamte Platz vor den Bühnen sehr voll, so dass der Eingang zum Infield geschloßen werden musste. Das schaffte dieses Jahr nur Iron Maiden am Abend vorher. Als Wiedergutmachung des 2003 eher unglücklichen Auftritts, spielten sie eine geniale Best-Of-Setlist mit der sie in 75 Minuten alles in Grund und Boden rockten. Dies trotz der Tatsache, dass Tom Araya immernoch Rückenprobleme hat, was man an seiner eher statischen Körperhaltung sah.
Setlist Slayer: “World Painted Blood”, “Hate Worldwide”, “War Ensemble”, “Expendable Youth”, “Dead Skin Mask”, “Seasons In The Abyss”, “Hell Awaits”, “Spirit In Black”, “Mandatory Suicide”, “Chemical Warfare”, “Raining Blood”, “South Of Heaven” und natürlich “Angel Of Death”
Chillen | Bild: S.Förster
Das Publikum verschnaufte nun kurz bevor es mit den kanadischen Heavy-Metal-Urgesteinen von Anvil weiterging. Diese erleben gerade ihren 3ten Karrierefrühling dank der Dokumentarverfilmung ihrer Bandgeschichte. Dem enstprechend waren sie auch sehr gut aufgelegt bei ihrem Auftritt und boten Songs (u.a. 666, School Love, Metal on Metal, Forged in Fire) aus ihrer gesamten Karriere dar.
Den Abschluß bildete mit Corvus Corax eine Mittelalterband mit ihrem Programm “Cantus Baranus II”, dabei gab es die Urauführung der Titelmusik des Computerspiels “Dragon Age: Origins”. Dafür hatte der Entwickler extra für Wacken ein Video angefertigt. Ansich ist ja nix gegen eine Band mit alternativer Musik auf einen Metal Festival einzuwenden, aber bei solcher eher schwergängigeren Musik wäre ein etwas früherer Auftrittszeitpunkt von Vorteil gewesen oder man hätte Teufel’s Band Tanzwut engagiert. Aufgrund der schon sehr weit fortgeschrittenen Nacht und vielleicht auch des Alkoholpegels kam keine richtige Stimmung vor der Bühne auf. An Corvus Corax lag es nicht, denn sie boten eine sehr ansehbare Bühnenshow mit vielen Feuereffekten. Dieses würdigte das Publikum auch fair mit Applaus. Eigentlich sollte die Nacht für Headhunter bei der Metal-Karaoke ausklingen. Diese fiel aber leider aus, da die Karaoke-Technik nicht mehr wollte. So endete für ihn die Nacht auf irgendeinem der Zeltplätze.
Samstag
Bereits am Mittag war es endlich Zeit, einen Auftritt der Blasmusikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Wacken, genannt “W:O:A Firefighters” zu besuchen. Wie immer hatte die Kapelle keine Probleme damit, das Publikum zu kontrollieren und alle Aktionen, besonders das kultige hinsetzen und bei beginn der Musik aufstehen wurde von jedem Anwesenden befolgt. Zu all Ihren Klassikern wie dem “Schleswig-Holstein Lied” oder “Pillermann, FoXXe, Arsch” wurde auf diverseste Arten gefeiert. Es wurde geschunkelt, nahezu endlose Polonaisen gestartet und natürlich durften auch Crowdsurfer nicht fehlen. Alles in allem sind die “W:O:A Firefighters” mehr als kultig und auch für Blasmusik-Hasser mehr als besuchenswert.
W:O:A Firefighter | Bild: S.Förster
Auch wenn viele Fans sicherlich anderer Meinung waren, war der Auftritt von Edguy eher mäßig. Die Band absolvierte zumindest in meinen Augen recht lustlos ihr Programm, wirkliche Freude kam jedenfalls bei mir (Hypnotoad) nicht auf. Da war Headhunter etwas anderer Meinung und fand den Auftritt von Herrn Sammet gut, aber auch nicht überragend.
Während sich Hypnotoad zum Ausruhen zurück zog (es sei dem alten Mann, im “hohen Alter” Anfang seiner 3ten Lebensdekade, gegönnt), blieb Headhunter bei den Mainstages. Denn es kündigte sich auf der Black Metal Stage eine weitere sehenswerte Band an. Die Norweger von Immortal überzeugten die zahlreichen wartenden Metalheads mit einer geilen Show mit Songs wie “Sons of Northern Darkness”, “Norden on Fire” und “One by One”. Dabei konnte ich in einem interessanten Gespräch feststellen, das Metalheads sogar aus Neuseeland in Wacken anwesend waren.
Kaum waren Immortal fertig, begann auf der True Metal Stage die Band Soulfly der begeisterten Menge einzuheizen. Sie spielten mit ca. 15 Songs eine ziemlich lange Setlist gegenüber Auftritten bei anderen Festivals. Dabei durften die Sepultura Cover “Refuse/Resist”, “Troops of Doom” und “Roots Bloody Roots” natürlich nicht fehlen.
Fear Factory hörten wir uns nur aus der Ferne an, da selbst die härtesten Metalheads mal eine kurze Pause brauchen um sich zu stärken und die Füße etwas auszuruhen. Man konnte aber “Shock”, “Powershifter”, “Martyr” und noch einige weitere Songs vom Zelt aus gut vernehmen.
Für Hypnotoad stand währenddessen nur noch der mittlerweile legendäre Mambo Kurt auf dem imaginären Zettel. Auch dieser spielte alle seine Klassiker, so dass die Menge schnell kochte. Auch wenn er im Interview mit uns (Siehe: Mambo Kurt Interview) angekündigt hat, keine Orgel auf dem diesjährigen Wacken Open Air zu zerstören, holte er trotzdem einen Fan auf die Bühne, mit dem er nach der Ankündigung “Diese Orgel spielt jetzt Ihren letzten Song: Let the Hammer fall von Hammerfall” unter Zuhilfenahme eines Vorschlaghammers das Instrument nach allen Regeln der Kunst zerlegte. Aber Mambo Kurt wäre nicht er, wenn er anschließend nicht mit Synthie und anderen komischen Instrumenten bis hin zum C64 weiter seine Interpretationen von Hits gespielt hätte. Highlights waren sicher “Mexiko” (Im Original von den Böhsen Onkelz), “Maria” (Im Original von Scooter) und natürlich “Ice Ice Baby” (Im Original von Vanilla Ice), zu dem es dann auch eine Wall of Death gab.
Abendstimmung | Bild: Blackrose (NecroWeb.de)
Den krönenden Abschluß des W:O:A 2010 bildete U.D.O.! Udo Dirkschneider und seine Band brachten mit ihrer hammergeilen Performance die Massen zum Kochen. Vorallem mit der heimlichen, inoffiziellen Wackenhymne “Heavy Metal WOA”, aber auch Songs wie “Dominator”, “Vendetta” oder “Man And Machine” verursachten bei den Metalheads Extase. Für mich eines der diesjährigen Highlights, da alles stimmte von der Performance der Band bis hin zur Stimmung der Metalheads! Da die Karaoke-Technik immer noch schrott war, ging die Party für Headhunter auf einen der Zeltplätze weiter, bevor er noch einen kurzen Abstecher zu den VIP-Bars machte und dort mal kurzzeitig ausversehen Mitglied von Caliban war. Danach war das W:O:A 2010 leider schon Geschichte.
Sonntag
Da wir unseren Platz recht früh räumen mussten, gibt es vom Sonntag nicht viel zu erzählen. Nennenswert ist lediglich die 14-stündige abenteuerliche Heimfahrt mit Taxi und Bahn von Headhunter und Hypnotoad’s knapp 5-stündiger Stau bis Hamburg, der allerdings mehr durch Baustellen als durch schlechte Organisation ausgelöst wurde.
Der Stau war aber trotzdem sehr amüsant, da er im Grunde eine einzige Party war, bei dem die “nicht Wackener” Autofahrer mehr als blöd guckten, wenn die Menschen einfach mal aussteigen und am Autobahnrand die Blase entleerten oder ähnliches.
Alles in allem war auch dieses Wacken Open Air wieder ein mehr als geniales Festival, das uns extrem begeistert hat.