Wir haben mit Eric Fish von Subway to Sally ein kleines E-Mail Interview geführt, um ein wenig Klarheit in die Pläne der Band in naher Zukunft zu bekommen.
Ihr wart gerade in China. Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, genau dort zu touren?
Spätestens als man mitbekam, dass es überhaupt möglich ist in China zu spielen, war das Interesse bei uns geweckt. Es brauchte nur Zeit und Gelegenheit. Die kam dann durch die Einladung des Veranstalters der deutsch – chinesischen Woche in Wuhan, die vom Goethe Institut unterstützt wurden. Wir haben dann noch Clubshows in Peking und Shanghai dazu gebucht und die Sache in Angriff genommen.
Auch andere Bands aus dem “Mittelalterlichen Genre” haben bereits in China getourt. Als Beispiele seien die “Letzte Instanz” und “Corvus Corax” genannt. Kommt diese Musik dort besonders gut an?
Unser Genre hat sicherlich in jedem Kulturkreis der Welt eine exotische Komponente, die immer und überall das Interesse weckt. Genannte Bands, so auch wir, überzeugen ja dann auch durch energetische Performance und schlicht durch gute Musik, nicht zuletzt auch durch das offensive Zugehen auf das Publikum. Die Chinesen sind extrem wissbegierig um nicht zu sagen ausgehungert. Sie haben viel nach zu holen.
Du bist ja ganz offensichtlich ein Workaholic, da du ja neben Subway to Sally auch noch Solo arbeitest. Gibt es gar keine Konflikte deswegen bei euch?
Wir besprechen das alles miteinander und lösen durchaus auftretende Konflikte im gegenseitigen Einvernehmen. Das größte Problem ergibt sich mittlerweile in mir selbst, da das Solo Projekt derartig gewachsen ist, dass es sehr viel Zeit beansprucht und so die „Switches“ immer schneller passieren. Wir werden hier gemeinsam einen Weg finden, das Gleichgewicht zu bewahren.
Ihr tourt ja enorm viel. Geht Ihr euch auch irgendwann mal “auf den Geist”?
Nicht wirklich. Ich mag die Jungs und Mädels alle, auch die Crew, die ja seit Jahren die gleiche ist. Wir sind Freunde.
Es gibt einen Song, den Ihr ja quasi auf jedem Konzert spielen müsst. Ich rede von “Julia und die Räuber”. Macht es euch noch Spaß diesen Song zu spielen? Empfindet Ihr das selbe “Gänsehaut-Gefühl”, wie das Publikum, wenn alle diesen Song mitsingen?
Letztendlich entscheidet sich die Wirksamkeit eines Liedes doch über die Reaktion des Publikums. Jeder der die Leute bei diesem Song beobachtet wird verstehen, dass wir dieses Lied nicht weglassen können oder wollen. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal erklären, dass der Umstand, dass wir die Räuber in Wacken nicht mehr gespielt haben, schlicht dadurch entstand, dass unsere Zeit abgelaufen war. Strenge Regeln auf dem größten Metal Festival.
Habt Ihr schon konkrete Live-Pläne für 2010?
Die nächste „Nackt“ Runde steht an. Also Akustik Tour.. Die erste Tour wurde ja zu einer Erfolgsgeschichte. Wir proben schon am Material und können Einiges versprechen! So werden wir keinen einzigen Titel der ersten Tour wiederholen und komplett anderes Material spielen.
Ihr habt dieses Jahr das Album Kreuzfeuer veröffentlicht. Gibt es schon Pläne für ein neues Album und wenn ja, wann darf man dieses erwarten?
Wir gehen davon aus, dass es 2011 ein nächstes Album geben wird.
Jetzt kommen noch unsere Spontanfragen:
Welches Buch hast Du zuletzt gelesen?
Limit von Frank Schätzing. Fantastisch!
Die drei tollsten Dinge, die sich jetzt gerade in Deinem Kühlschrank befinden:
Martini, Eis, O – Saft
Dein meistgehasstes Schulfach:
Keines
Wenn Du frei hast, machst Du am liebsten:
Hab ich lange nicht gehabt – kann mich kaum erinnern. Falls das mal wieder passiert: fischen, Bergsteigen
Wie viel Kaffee trinkst Du am Tag?
Zuviel
Mein größter bisher unerfüllter Wunsch:
Urlaub
Was hörst Du derzeit am liebsten?
Gute Hörbücher (z.B. Stefan Zweig)
Eine CD in Deiner Plattensammlung, für die Du Dich schämst:
Wenn ich die Frage beantworte, begebe ich mich aufs Glatteis…
Mit 66 Jahren…:
Kriege ich auf der Bühne vielleicht einen…
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